Käsedip vegan für Nachos oder zum Überbacken

Käsedip vegan
Ihr plant einen schönen Filmabend oder eine Party? Was kommt da bei jedem gut an? Wie wäre es mit Nachos und einem leckeren Käsedip. Aber nicht irgendeiner, sondern überzeugend und vegan? Kein Problem mit diesem Rezept. Mit ein bisschen Vorbereitung geht es wirklich super schnell und das Ergebnis ist wirklich super lecker.

Die Zutaten für den Käsedip:

  • 2 Kartoffeln
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1 gegrillte Paprika (aus dem Glas)
  • 100 g Cashews, eingeweicht in Wasser über Nacht
  • 100-200 g Kochflüssigkeit
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Zwiebelgranulat
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Senf
  • ½ TL helle Misopaste
  • 5 EL Hefeflocken
  • Pfeffer

Das rohe Gemüse wird geschält und grob in Stücke geschnitten. Wie diese aussehen ist hierbei egal, es beeinflusst nur die Kochzeit. In Einen Topf gebt ihr nun das Gemüse, bedeckt dies mit Wasser und lasst es ca. 20 Minuten kochen bis es schön weich ist. Nun fangt ihr die Kochflüssigkeit auf und lasst das Gemüse etwas auskühlen. In einen Mixer gebt Ihr nun die gegrillte Paprika, die Cashews und alle Gewürz-Zutaten. Wenn das Gemüse nicht mehr heiß ist, gebt Ihr auch dieses mit etwa 100 g Kochflüssigkeit in den Mixer. Alles gut durchpürieren und die Konsistenz mit den Kochwasser anpassen. Nun noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist der Käsedip.

Wir servieren diesen Dip gerne mit Nachos, aber auch mit Gemüsesticks schmeckt er super. Wenn Ihr die Soße mit gekochten Nudeln vermengt und dann im Ofen überbackt habt ihr super leckere Mac ‘N’ Cheese.

Vegane Reibekuchen aus dem Ofen mit Joghurtdip

Vegane Reibekuchen mit JoghurtdipSeit Ewigkeiten haben wir Lust auf Reibekuchen. Die fertigen Teige und auch Puffer wollen wir aber nicht mehr kaufen. Auch das fettige Anbraten in der Pfanne gefällt uns nicht so. Also musste ein Plan her. Reibekuchen aus dem Ofen, ohne trocken oder gummiartig zu werden. Also haben wir es einfach mal versucht. Und es ist tatsächlich gelungen. Mit ein bisschen Geduld und Vorbereitungszeit habt ihr leckere Reibekuchen ohne das das eure Küche vom Anbraten stinkt.

Zutaten Reibekuchen

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Muskat
  • Pfeffer nach Geschmack

Zutaten Joghurt Dip

  • 400 g Sojajoghurt
  • 1 TL Tahin
  • ½ TL Guakernmehl
  • 30 g Gurke

Wir starten damit die Kartoffeln zu schälen und zu reiben. Das reiben übernimmt für uns der Thermomix. Hierfür schalten wir die Maschine nur kurz unter Blickkontakt ein, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Natürlich kann man dafür jede Küchenmaschine nehmen oder klassisch eine Reibe. In einer Schüssel mischen wir nun alle Zutaten und lassen die Mischung eine halbe Stunde abgedeckt ruhen.

In der Zeit können wir schon den Joghurt Dip vorbereiten. Hierfür entkernen wir das Stück Gurke und schneiden es dann in sehr feine Würfel. In einem kleinen Mixer mischen wir 400 g Sojajoghurt mit einem Teelöffel Tahin, einem halben Teelöffel Guakernmehl, etwas Salz und Pfeffer. Nun können wir den Joghurtmix mit den Gurkenwürfeln in eine Schüssel geben. Alles nochmal gut durchrühren und bis zum Servieren kalt stellen.

Den Kartoffelmix geben wir nun in einen Nussmilchbeutel oder wie in unserem Fall in einen Wäschebeutel. Der Teig muss nun gut ausgewrungen werden. Wenn diese Hürde gemeistert ist können die Reibekuchen geformt werden. Damit alle gleichmäßig gar werden haben wir eine Burgerpresse zur Hilfe genommen. So werden alle schön einheitlich groß und ordentlich zusammengepresst. Den Ofen heizen wir auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor und legen ein Backblech mit Backpapier aus.

Nun können alle Kartoffelpuffer auf das Blech und werden leicht mit Öl bestrichen. Wir geben sie erst mal für 20 Minuten in den Ofen und drehen sie dann um. Auch die andere Seite wird mit etwas Öl bestrichen und nochmal für 15 Minuten in den Ofen. Am besten ihr behaltet die Reibekuchen im Auge, denn jeder Ofen heizt anders.

Endlich können die Reibekuchen mit dem Dip und wie in unserem Fall mit veganem Kaviar serviert werden. Alternativ kann man die Reibekuchen auch einfach mit Apfelmus genießen.

Erbseneintopf, vegan mit Räuchertofu

Erbseneintopf veganEin leckerer, wärmender Erbseneintopf ist für das aktuelle kalte Wetter genau das richtige. Wer wie wir immer gerne Eintöpfe gegessen hat erinnert sich sicher an den Klassiker Erbseneintopf mit Speck oder ähnlichem. Wir haben uns stattdessen für eine ordentliche Portion Gemüse und würzigen Räuchertofu entschieden. Schnell gemacht und dazu noch super sättigend überzeugt ihr damit sicher jeden Eintopf Fan.

Zutaten für Erbseneintopf (ca. 4 Portionen)

  • 250 g trockene Erbsen, 12 h eingeweicht
  • 2 Lorbeerblätter
  • 7 mittelgroße Kartoffeln
  • 300 g Suppengemüse
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Kurkuma
  • 3 TL Gemüsebrühe
  • 2 EL Worcestersauce
  • 175 g Räuchertofu
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack

Als erstes weicht man die getrockneten Erbsen ein, möglichst eine Nacht vorher damit sie schneller kochen. Ist dies erledigt können diese schon mal in einen Topf mit ca. einem Liter kochendem Wasser und den Lorbeerblättern. Die restlichen Zutaten kommen erst nach 30 Minuten dazu. Genug Zeit um alles klein zu schneiden. Die Kartoffeln und das Suppengemüse würfeln wir nach Geschmack. Den Räuchertofu würfeln wir ebenfalls und nun ist es Geschmackssache ob er so mit in den Eintopf kommt oder vorher angebraten wird. Wir haben den Tofu nur gewürfelt und dann in unserem Microwellenofen ca. 15 Minuten unter den Grill gelegt. So spart man etwas Fett. Wenn die halbe Stunde um ist, dürfen die Kartoffeln mit in den Topf und wieder für eine halbe Stunde mitköcheln. Erst nach dieser Zeit geben wir das Gemüse und den Tofu mit in den Topf, damit diese Zutaten nicht verkochen. Gewürzt wird erst jetzt, da die Erbsen sonst eventuell nicht gar werden können. Zum Schluss kann man noch mit Salz, Pfeffer und Worcestersauce abschmecken.

Mit frischer Petersilie serviert macht der Eintopf auch noch was her und schmeckt gleich noch besser. Wir hoffen ihr versucht das Rezept und es schmeckt euch.

Shepherds Pie vegan

Shepherds-Pie-veganEin deftiger Shepherds Pie ist perfekt für diese ungemütliche Jahreszeit. Es macht ordentlich Eindruck, wärmt perfekt und macht einfach glücklich. Mit frischen Wurzelgemüse, Champignons, Tofuhack und einer Kartoffelbrei-Kruste ist dieses Gericht direkt zu einem Lieblingsgericht geworden. Eigentlich ist es auch ein sehr einfaches Gericht, wenn man etwas Schnippel-Arbeit in Kauf nimmt.

Für einen Shepherds Pie für ca. 4 Personen benötigt man:

  • 1 Bund Wurzelgemüse
  • 200 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Päckchen Tofu Gehacktes
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Thymian
  • 1 EL Worcestersauce
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • Salz, Pfeffer
  • 800 g Kartoffeln
  • 100 g Pflanzendrink
  • 2 EL Margarine
  • 1 TL Salz
  • etwas Muskat
  • Pfeffer
  • 1 TL Knoblauchgranulat

Schon geht es an die Vorarbeit. Wir haben ein kleines Gerät und Würfel zu schneiden, womit wir gleich das Wurzelgemüse, die Zwiebeln und die Pilze bearbeiten. Die Würfelgröße ist hierbei euch überlassen. Die Kartoffeln schälen wir und geben Sie anschließend in den Thermomix zum dampfgaren. Wir braten nun zuerst in einer Pfanne die Zwiebeln an. Sind diese leicht gebräunt, geben wir Sie kurz in eine Schüssel um nun kräftig das Wurzelgemüse anzubraten. Nach ca. 10 Minuten geben wir auch die Pilzwürfel mit hinzu und lassen diese noch kurz mitbraten. Wenn das Gemüse nach eurem Geschmack gegart ist, kommt es in die Schüssel zu den Zwiebeln. Als letztes wird das Tofuhack kräftig angebraten. Natürlich kann man die einzelnen Zutaten auch zusammen anbraten, jedoch gefällt uns das Ergebnis so besser. Wenn das Tofuhack etwas Farbe bekommen hat geben wir das Tomatenmark in die Pfanne und rösten es kurz mit an. Mit einem Schuss Wasser lösen wir den Bodensatz und geben das Gemüse, die Pilze und die Zwiebeln wieder mit in die Pfanne. Das alles wird jetzt noch kräftig mit Thymian, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Worcestersauce gewürzt.

Während diese Mischung noch etwas zieht, kümmern wir uns um den Kartoffelbrei. Wir geben ca. 100 g Pflanzendrink, 20 g Margarine, einen Teelöffel Salz, eine Prise Muskat und einen halben Teelöffel Knoblauchgranulat in den leeren Thermomix. Diese Mischung wird für ca. 3 Minuten bei 100° aufgekocht. Nebenbei können wir natürlich auch schon mal den Ofen auf 200° vorheizen. In den Thermomix setzen wir den Schmetterling ein und geben die Kartoffeln mit in den Mixtopf. Alles wird nun 10 Sekunden bei Stufe 4 zerkleinert. Fertig ist der Kartoffelbrei, den ihr natürlich auch nach eurem Lieblingsrezept zubereiten könnt. Er sollte nur nicht zu fest sein.

Jetzt können wir alles vereinen und drücken die Gemüse-Tofumasse in eine Auflaufform. Den Kartoffelbrei streichen wir dann anschließend über die Masse und machen mit der Gabel kleine „Muster“ auf die Oberfläche. Ab in den Ofen für ca. 30-40 Minuten, bis die Kartoffelhaube schön goldbraun ist.

Wir hoffen ihr gebt dem Rezept eine Chance, denn so kompliziert wie es klingt ist es nicht. Und der Geschmack wird alles wieder gut machen.

Lauchsuppe mit Tofu und Cashewrahm

Lauchsuppe-Tofu-CashewrahmZu den kalten Jahreszeiten lieben wir Suppen und Eintöpfe wie um Beispiel Lauchsuppe. Da der Klassiker Käse-Lauch-Suppe natürlich veganisiert werden muss haben wir uns daran versucht. Statt dem üblichen Hackfleisch haben wir uns für ein Tofu Gehaktes und statt Frischkäse für Cashewrahm entschieden. Ich denke für unseren ersten Versuch ist die Suppe gut gelungen.

Die Zutaten für die Lauchsuppe im Überblick:

  • eine Beutel TK-Lauch
  • eine Packung Tofu Gehaktes (z.B.: von Berief)
  • 1 – 2 mittlere Kartoffeln
  • 1 Liter Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 2 Prisen Muskat
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Rauchsalz
  • 50 g Cashews
  • 100 g Wasser
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Da wir gern auch mal bequem sind haben wir uns für bereits geschnittenen Lauch aus dem Tiefkühl entschieden und lassen diesen auftauen. Den Block Tofu zerbröseln wir etwas und braten ihn schon mal kräftig in Öl an. Die Kartoffeln werden geschält und in Würfel geschnitten. In einen kleinen Mixer packen wir schon mal die Cashews und etwa 100 g Wasser. Alles kräftig durchmixen und fertig ist unser Cashewrahm. Ist der Tofu gut angebraten darf auch der aufgetaute Lauch mit in den Topf. Nun geben wir alle Gewürze, die Gemüsebrühe und den Liter Wasser mit hinein. Nachdem alles aufgekocht ist, darf dies erst mal für ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Zum Schluss darf auch der Cashewrahm mit in die Suppe und wir lassen die Suppe nochmals für 10 Minuten köcheln. Ein letztes mal abschmecken und warm mit frischem Brot genießen. Lecker und wärmend im Herbst und Winter.

Wir hoffen ihr gebt dieser Suppe eine Chance und es schmeckt euch.

Auflauf ‚Western Art‘

Western-Auflauf
Deftiger Auflauf mit Seitan, Kartoffeln und Bohnen

Je kälter es wird, desto deftiger essen wir. Aus diesem Grund musste mal wieder ein Auflauf her. Da wir nun langsam nicht mehr mit Seitan auf Kriegsfuß stehen, sollte es ein Schnetzel-Auflauf werden. Seitan kombiniert mit Kartoffeln, mexikanischem Gemüsemix und einer deftigen Barbequesauce ist dabei rausgekommen. Ein tolles Gericht, das sicher auch nicht Veganer überzeugt.

Die Zutaten sind einfach und das Gericht schnell gemacht:

Seitan-Schnetzel

  • 90 g  Kichererbsenmehl
  • 90 Gluten
  • 160 ml Wasser
  • 1 TL Steakgewürz
  • 1,5 TL Rauchsalz
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 2 TL Majoran
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikamark

Sauce & Gemüsebeilage

  • 100 ml Barbequesauce
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 TL Liquid-Smoke
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • eine Packung Pfannengemüse Mexikanische Art

Los geht es mit dem Seitan. Wir mischen erst alle Gewürze und Pasten mit dem Wasser. Wenn das gut vermischt ist wiegen wir in eine zweite Schüssel das Gluten und das Kichererbsenmehl. Auch diese werden gut verrührt und dann mit der Flüssigkeit verknetet.

Abgedeckt lassen wir den Seitanmix kurz ruhen, während wir die Soße mixen und die Kartoffeln in Spalten schneiden. Für die Soße mischen wir einfach alle Zutaten im kalten Zustand mit einem Schneebesen, eindicken wird sie dann im Ofen.

Den Ofen können wir nun schon auf 200° vorheizen und uns wieder an die Schnetzel machen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, man kann sofort Schnetzel aus dem Seitan schneiden oder wie wir erst mal “Schnitzel” formen. Diese werden nun kräftig mit etwas Öl angebraten und wir schneiden diese anschließend in Streifen.
Jetzt kommt auch schon der beste Part: Wir schichten unsere Zutaten in eine Auflaufform und geben die Soße drüber. Alles kommt nun für 40 Minuten in den Ofen ins untere Drittel des Backofens. Wenn euch dann ein toller Duft entgegen kommt und alles etwas gebräunt ist, könnt ihr den Auflauf genießen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachkochen.

Vegane Kohlrouladen

KohlrouladenJeder von uns hat ganz besondere Kindheitserinnerungen und dazu gehört natürlich auch immer ein Lieblingsgericht. Wir haben die Kohlrouladen unserer Eltern immer sehr geliebt. Da wir auf der Suche nach dem perfekten Rezept nicht wirklich fündig geworden sind haben wir uns selber etwas überlegt. Beim Austesten der Fleischersatzprodukte haben wir gemerkt dass sich auch Pilze oder Kidneybohnen super eignen. Deswegen haben wir für die Füllung eine Mischung aus Champignons und Räuchertofu genommen.

Hier sind unsere Zutaten für leckere Kohlrouladen:

  • 1 Zwiebel
  • 500 g Champignons
  • 175 g Räuchertofu
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Majoran
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • 3 EL Leinsamen, gemahlen
  • 50 – 100 g Paniermehl
  • 1 Weißkohl
  • 1 Zwiebel
  • 20 g Pulver für braune Soße

Wir starten damit den Kohl im ganzen vor zu garen. Der Kohl kommt in einen Topf mit kochendem Wasser und wird so lange gekocht bis die Blätter etwas weich sind. Nachdem der Kohl etwas abgekühlt ist, können wir die Blätter abzupfen. Die Zutaten für die Füllung kommen zusammen in eine Küchenmaschine und werden durchgemischt. Die Füllung sollte sich formen lassen aber nicht zu trocken sein.

Nun kann es schon an das Füllen der Kohlrouladen gehen. Wir geben ein bis zwei gehäufte Esslöffel der Füllung in ein Kohlblatt, rollen sie zusammen und fixieren sie mit zwei Zahnstochern. Wenn der komplette Kohl gefüllt ist braten wir die Kohlrouladen scharf an und geben sie anschließend in einen Bräter. In die Pfanne mit der wir angebraten haben geben wir nun eine Zwiebel und dünsten diese an. Hierzu geben wir nur 400 – 500 ml kaltes Wasser und circa vier gehäufte Esslöffel des Soßenpulvers. Natürlich richtet sich das nach eurem Soßenpulver beziehungsweise nach der gewünschten Konsistenz. Die Sauce lassen wir unter rühren kurz aufkochen und geben Sie anschließend über die Kohlrouladen im Bräter.
Die Kohlrouladen dürfen nun bei 200° circa 1 Stunde zu Ende schmoren. Bei uns gab es als Beilage gedämpfte Kartoffeln und den restlichen Kohl angebraten.

Wir hoffen, euch schmeckt es so gut wie uns und wünschen euch viel Spaß mit dem Rezept.

Soul Food – Kartoffelecken mit Hummus

Ofenkartoffeln-HummusFür gutes Essen muss man nicht immer lange in der Küche stehen. Wenn es bei uns schnell gehen muss und der Tag mal stressig war greifen wir gerne auf dieses Rezept zurück. Kartoffelecken mit Hummus sind super schnell gemacht und geben einem das Gefühl von ungesundem Fast Food 😉

Die Zutaten sind sehr überschaubar also legen wir gleich los.

Kartoffelecken

  • 1000 g Kartoffeln
  • 1 Tl Paprika edelsüss
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer nach Geschmack

Hummus

  • Eine Dose Kichererbsen
  • 1-2 Tl Tahin
  • 1 El Zitronensaft
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1 Tl Knoblauchgranulat
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer nach Geschmack

Los gehts mit den Kartoffelecken. Den Ofen heizen wir auf 250° vor und schneiden die Kartoffeln in Wedges. Anschließend waschen wir diese gründlich. Die Gewürze mischen wir schnell zusammen und geben sie mit den Kartoffeln zusammen in eine Schüssel. Alles gut miteinander vermischen und ab aufs Backblech. Die Kartoffeln dürfen nun für 30-40 Minuten in den Ofen.

Jetzt können wir uns in Ruhe um das Hummus kümmern. Hierfür tropfen wir eine Dose Kichererbsen ab und fangen das Kochwasser auf. Die Kichererbsen geben wir nun zusammen mit den Gewürzen, dem Tahin, Zitronensaft und etwas von dem Kichererbsenwasser in den Mixer. Wir haben dies bereits erfolgreich im Thermomix und auch in unserem Bianco ausprobiert, aber es geht sicherlich auch ein Pürierstab. Alles gut durchmixen und sollte euch das Hummus noch etwas zu fest sein gebt einfach noch etwas von dem Wasser dazu. Zum Schluss noch mal gut abschmecken und ab fertig ist das Hummus.

Wir servieren die Kartoffelecken und das Hummus gerne zusammen mit einem großen Salat, Oliven oder anderer Antipasti. Dieses Rezept ist super einfach und kommt ohne viel Fett aus.

Wir hoffen es schmeckt euch genauso gut wie uns und wünschen viel Spaß beim nachmachen.