Veganer Fleischersatz: Rote Beete Seitan

Rote-Beete-SeitanNach ein paar Fehlversuchen wollten wir uns noch mal an ein Seitan Rezept wagen.
Unsere Recherche zeigte, durch Rote Beete und Kidneybohnen bekommt Seitan eine angenehme Textur und wird saftiger. Also musste wir sofort in die Küche und loslegen.

Rote-Beete-Seitan_Zutaten

Die Zutaten sind wie folgt:

  • 250 g Gluten
  • eine Rote Beete, geschält
  • 100 g  Kidneybohnen, abgewaschen und abgetropft
  • 2 TL Rauchsalz
  • 1/2 TL Brühe
  • 2 EL Zwiebeln getrocknet
  • 1 TL Paprika rosenscharf
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Majoran
  • 30 ml Ahornsirup
  • 3 EL worcestersauce
  • 4 Pfefferkörner
  • 200 ml heißes Wasser

Wir starten damit, alle Zutaten außer das Glutenpulver in einen Mixer zu geben. Diese pürieren wir schnell. Es muss nicht perfekt gemixt sein, etwas Struktur macht sich gut im Seitan.
Nun können wir diese Masse in eine Schüssel geben und das Glutenpulver erstmal grob einrühren. Mit ein paar Handschuhen können wir den Teig nun 2 – 3 Minuten kneten damit sich feine Glutenstränge bilden. Die Handschuhe sind hierbei wirklich wichtig und nutzt auch nicht eure Lieblingsschüssel, da die Rote Beete stark färbt.

Den Teig könnt Ihr nun 10 Minuten ruhen lassen oder wie wir sofort in zwei Teile teilen und in Alufolie einschlagen. Diese fetten wir leicht in der Mitte ein, damit der Seitan nicht festklebt.
Nun kommen die beiden Seitanpäckchen für eine Stunde in den Ofen bei 180° Unter- und Oberhitze. Wir drehen die Päckchen nach einer halben Stunde um, damit sie gleichmäßig garen.

Im Anschluss lassen wir den Seitan komplett in der Alufolie auskühlen und können ihn dann in die gewünschte Form schneiden. Der Seitan eignet sich super zum Anbraten als auch zum Belegen von Broten oder Pizza. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen.

Antipasti: Balsamico-Pilze

Antipasti-PilzeWir lieben es am Wochenende gemütlich Antipasti zu essen. Da sich dies gekauft manchmal schwierig gestaltet haben wir einfach einen Versuch gestartet. Leckere Champignons mit einer Balsamico-Marinade. Ob nun einfach zu frischem Baguette und leckerem Rotwein, oder als Beilage für Partys und Grillfeste. Das Rezept ist super einfach und schnell gemacht.

Den Ofen heizen wir auf 160° vor und schon können wir mit der Vorbereitung und den Zutaten starten.

Ihr braucht:

  • 1 Zwiebel
  • 400 g braune Champignons
  • 4 EL Balsamicocreme
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Thymian
  • Salz & Pfeffer

Wir schälen die Zwiebel und vierteln diese und schneiden sie in Spalten .Die Pilze werden abgebürstet und dann einfach je nach Größe halbiert oder geviertelt. Alles zusammen in eine Auflaufform und nun geben wir die restlichen Zutaten hinzu. Alles gut vermischen und fertig ist die Vorbereitung.

Ab in den Ofen für 30 – 40 Minuten und im Anschluss einfach abkühlen lassen. So können sich die Aromen noch mal gut verbinden. Wir haben dazu frisches Baguette, Cashew Sour Cream, gebratene Paprikas und Oliven gereicht.

So einfach kann selbstgemachte Antipasti sein. Lasst es euch schmecken.

Soul Food – Kartoffelecken mit Hummus

Ofenkartoffeln-HummusFür gutes Essen muss man nicht immer lange in der Küche stehen. Wenn es bei uns schnell gehen muss und der Tag mal stressig war greifen wir gerne auf dieses Rezept zurück. Kartoffelecken mit Hummus sind super schnell gemacht und geben einem das Gefühl von ungesundem Fast Food 😉

Die Zutaten sind sehr überschaubar also legen wir gleich los.

Kartoffelecken

  • 1000 g Kartoffeln
  • 1 Tl Paprika edelsüss
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer nach Geschmack

Hummus

  • Eine Dose Kichererbsen
  • 1-2 Tl Tahin
  • 1 El Zitronensaft
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1 Tl Knoblauchgranulat
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer nach Geschmack

Los gehts mit den Kartoffelecken. Den Ofen heizen wir auf 250° vor und schneiden die Kartoffeln in Wedges. Anschließend waschen wir diese gründlich. Die Gewürze mischen wir schnell zusammen und geben sie mit den Kartoffeln zusammen in eine Schüssel. Alles gut miteinander vermischen und ab aufs Backblech. Die Kartoffeln dürfen nun für 30-40 Minuten in den Ofen.

Jetzt können wir uns in Ruhe um das Hummus kümmern. Hierfür tropfen wir eine Dose Kichererbsen ab und fangen das Kochwasser auf. Die Kichererbsen geben wir nun zusammen mit den Gewürzen, dem Tahin, Zitronensaft und etwas von dem Kichererbsenwasser in den Mixer. Wir haben dies bereits erfolgreich im Thermomix und auch in unserem Bianco ausprobiert, aber es geht sicherlich auch ein Pürierstab. Alles gut durchmixen und sollte euch das Hummus noch etwas zu fest sein gebt einfach noch etwas von dem Wasser dazu. Zum Schluss noch mal gut abschmecken und ab fertig ist das Hummus.

Wir servieren die Kartoffelecken und das Hummus gerne zusammen mit einem großen Salat, Oliven oder anderer Antipasti. Dieses Rezept ist super einfach und kommt ohne viel Fett aus.

Wir hoffen es schmeckt euch genauso gut wie uns und wünschen viel Spaß beim nachmachen.

Smashing Pumpkin

Smashing-Pumpkin

Endlich ist es so weit! Die Kürbis-Zeit beginnt. Nachdem wir die letzten Jahre höchstens Kürbissuppe gekocht haben, wollten wir dieses Jahr auch mal etwas anderes ausprobieren. Nun begann das Grübeln und Tüfteln. Als sich alle Zutaten dann im Ofen getroffen haben, kam uns sofort das passende Name in den Sinn: Smashing Pumpkin. Wir dachten ja der Kürbis bleibt ganz mit der Füllung 😉

Für dieses Rezept haben wir auch unsere neue Allzweckwaffe Tofu eingesetzt, die wir früher eigentlich nicht so mochten. Wir haben aber für uns herrausgefunden, wenn man den Tofu 1-2 Tage vorher mariniert, schmeckt er am Besten.

Zutaten_Smashing-PumpkinAlso los gehts mit den Zutaten:

  • 200 g Tofu
  • ein El Worcestersauce
  • zwei Tl Tomatenmark
  • ein halber Tl Liquid smoke
  • ein Tl Paprikapulver
  • ein halber Tl Knoblauchgranulat
  • eine Zwiebel
  • 1 Hokkaidokürbis
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g Reis
  • 120 g Erbsen
  • 30 g Cashewkerne
  • 150 ml Wasser

In einer Schüssel mit Deckel vermischen wir die Gewürze von der Worcestersauce bis zum Knoblauchgranulat. Einen Teelöffel des Tomatenmarks benötigen wir später noch. Hier hinein zerkleinern wir nun den Tofu und vermischen alles gut. Wir haben diese Mischung zwei Tage ziehen lassen, aber zur Not reicht es auch den Tofu nur ein paar Stunden ziehen zu lassen.

Wir starten damit den Reis etwas vorzukochen und die Zwiebeln zu würfeln. Den Reis haben wir etwa 15 Minuten dampfgegart statt normalerweise 20 Minuten.
In einem Topf braten wir die Zwiebeln mit etwas Öl an und geben den Tofu hinzu sobald diese glasig sind. In der Zwischenzeit haben wir eine Cashew-Sahne im Mixer hergestellt (natürlich geht aber auch jede gekaufte Pflanzensahne). Diese besteht nur aus ein paar Cashewkernen und Wasser. Wenn alles scharf angebraten ist wird die Masse mit der Cashew-Sahne und einem Teelöffel Tomatenmark abgelöscht. Nun könnt Ihr die Soße noch gut mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Jetzt können wir endlich den Kürbis füllen. Wir mischen die “Hack-Soße” mit dem Reis und den Erbsen und geben diese in den vorher ausgehöhlten Kürbis. Ab in eine ofenfeste Auflaufform, Kürbisdeckel drauf und für 30 – 45 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen. Wenn der Kürbis wie unser “explodiert” und sich mit der Gabel leicht einstechen lässt ist er fertig.

Wir wünschen euch viel Spaß mit diesem kleinen Herbstgericht und hoffen es schmeckt euch so gut wie uns.

Apple-Pie-Porridge

 

Apple-Pie-PorridgeFrühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ob das nun stimmt oder nicht ist egal, denn wir lieben es ausgiebig zu frühstücken.
Was passt besser zum nahenden Herbst als ein warmer Frühstücksbrei aus Haferflocken?
Als besonderen Kick haben wir diesen Haferbrei mit Äpfeln und Apfelkuchen-Gewürzen kombiniert. So hat man schon morgens das Gefühl einen warmen Apfelkuchen zu essen und mal ganz ehrlich was kann es schöneres geben?

Dieses Rezept ist schnell und einfach und kann warm oder kalt genossen werden, also keine Zeit verlieren.

Zutaten_Apple-Pie-Porridge

Die Zutaten für zwei Portionen (oder eine große 😉 )

  • zwei Äpfel
  • ein halber Teelöffel Zimt (oder mehr)
  • eine Prise Muskat
  • eine Priese Salz
  • ein Teelöffel Vanillezucker
  • 1-2 Esslöffel Ahornsirup (je nach Geschmack)
  • 100 g Haferflocken
  • 200 ml Wasser
  • 150 – 200 ml Sojadrink (oder natürlich der Drink der euch am Besten schmeckt)

Wir starten damit zwei Äpfel fein zu reiben, dies geht sowohl in einer Küchenmaschine als auch einfach mit einer Reibe. Die geriebenen Äpfel schwitzen wir nun kurz im Topf an.
Hierfür wird kein Öl oder Ähnliches gebraucht, bleibt einfach dabei stehen und rührt fleißig.

Nun kommen schon die Gewürze ins Spiel. Eine Prise Salz, ein halber Teelöffel Zimt, ein Teelöffel Vanillezucker, ein bis zwei Esslöffel Ahornsirup und eine Prise Muskat sorgen für das typische Apfelkuchen-Aroma.

Die 100 g Haferflocken und 200 g Wasser rühren wir anschließend gut unter. Den Herd stellen wir auf mittlere Hitze und lassen das Porridge unter Rühren für 3-5 Minuten köcheln. Ist dies geschehen folgen noch 150-200 ml Sojadrink und weitere 3-5 Minuten köcheln.

Das Porridge ist fertig, wenn es eine cremige Konsistenz hat und kann nun noch nach Belieben abgeschmeckt und dekoriert werden. Wir haben unseren Haferbrei mit frischen Apfelspalten, einem Klecks Vanille-Joghurt und Zimt garniert.

Wir wünschen viel Spaß beim nachmachen und frühstücken, natürlich schmeckt dieses Rezept aber auch zu jeder anderen Tageszeit.

Get Free – Dinkel-Hirse-Brot

 

Dinkel-Hirse-BrotUnser erster Schritt zum Selbermachen war das Brotbacken. Weg von gekauften, konservierten, gefärbten Backwaren entdeckten wir unsere Liebe zu Hefeteigen. Seit dem haben wir unzählige Rezepte versucht und ein schnelles, gesundes Grundrezept entwickelt. Wenn man einmal gemerkt hat wie schnell selbst gemachtes Brot gelingend, wird man keins mehr kaufen wollen. Die Zutaten sind je nach Lust und Laune austauschbar und können ganz nach Geschmack angepasst werden. Ob Weizen oder Dinkel bis hin zu Super Foods, versucht was euch schmeckt und freut euch immer wieder über eine neue Kreation.

Wir starten diesmal mit frischem Dinkel-Vollkornmehl und Hirse. Teure, fertige Mehle könnt ihr euch sparen sobald ihr einen Mixer oder eine Küchenmaschine habt. Natürlich geht es aber auch mit gekauften Mehl.Zutaten_Dinkel-Hirse-Brot

 

Starten wir gleich mit den Zutaten:

  • 400 g Dinkel (oder Vollkornmehl nach Wahl)
  • 100 g Hirse ( oder Amaranth, Quinoa, etc.)
  • 50 g Leinsamen (oder Saaten nach Wahl)
  • 400 – 500 g Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 tl Agavendicksaft (oder ähnliches)
  • 2 tl Salz
  • etwas Öl für die Form

Wir starten damit, unsere Mehle selbst zu mahlen. Wir machen dies in unserem Thermomix, es geht aber auch in anderen Küchenmaschinen.
Anschließend verrühren wir schon mal die Hefe mit lauwarmen Wasser (nicht wärmer als 37 Grad) und dem Agavendicksaft. Wir haben erst mal mit 400 g Wasser gestartet, da dies je nach Mehl variieren kann. Die Konsistenz des Teigs sollte weich sein und nicht zu fest.

In einer großen Schüssel mixen wir nun die Mehlsorten, die Leinsamen und das Salz. Wenn diese gut verrührt sind, fügen wir das Hefe-Wasser-Gemisch hinzu und rühren kräftig mit einem Holzlöffel. Man brauch hierbei keine Küchenmaschine, da der Teig sehr weich ist und man Dinkel ohnehin nicht lange kneten sollte.

 

Nun kommt der klebrige, weiche Teig in die gefettete Kastenform. Diese kann man vorher auch noch mit Saaten oder Haferflocken ausstreuen. Normalerweise heißt es jetzt warten, doch dieser Hefeteig kommt komplett ohne Gehzeiten und vorgeheizte Backöfen aus. Einfach in den kalten Ofen schieben und auf 220 Grad Ober- und Unterhitze einschalten. Bei uns brauch das Brot meist 45 Minuten, aber jeder Backofen heizt verschieden. Desswegen raten wir euch schon ab 30 Minuten ein Auge auf das Brot zu werfen. Fertig ist das Brot, wenn es schön Goldbraun ist und beim Klopftest „hohl“ klingt.

Wir wünschen euch viel Spaß mit diesem kleinen Brotrezept und hoffen, dass auch ihr bald öfters auf den Bäcker verzichtet.Teig