Vegane Pizza Grundrezept mit Antipasti

Vegane-Pizza-GrundrezeptVegane Pizza ist für uns der beste Start ins Wochenende. Deswegen gibt es bei uns Freitags immer Pizza. Wenn man den Dreh einmal raus hat, ist es schneller und einfacher als eine Pizza zu bestellen. Wir haben unseren Pizzateig diesmal mit ein paar Gewürzen aufgepeppt und uns für einen einfachen Belag aus etwas Antipasti und Champignons entschieden. Außer den Champignons haben wir alle Zutaten immer zu Hause und einer spontanen Pizza steht nichts im weg. Wir starten mit den Zutaten:

Für den veganen Pizzateig

  • ¼ Würfel Hefe
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL Knoblauchgranulat, optional
  • 1 TL Oregano, optional
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver, optional
  • 1 TL Salz
  • 15 g Olivenöl
  • 120 g Wasser
  • 260 g Mehl

 

Für die Pizzasoße

  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Zwiebelgranulat
  • 1 TL Oregano
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • Wasser

Für den Belag

Als erstes machen wir den veganen Pizzateig. In einer Schüssel rühren wir die Hefe mit dem lauwarmen (max. 37°) Wasser an und geben den Teelöffel Agavendicksaft hinzu. Nun mixen wir diese Mischung mit den Gewürzen und dem Olivenöl. Jetzt darf auch schon das Mehl untergeknetet werden. Dies geht mit den Händen oder einem Handrührgerät für ca. 3 Minuten. Wenn sich der Teig von der Schüssel löst und nicht mehr klebt ist er fertig. Sollte der Teig etwas kleben oder zu trocken sein kann man noch Mehl oder Wasser ergänzen. Der Teig kann nun in Ruhe gehen, wenn wir die weiteren Zutaten vorbereiten. Natürlich kann man den Pizzateig auch schon vorbereiten. Man kann ihn auch locker schon 1 – 2 Tage vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern.

Für die Soße mixen wir einfach alle Zutaten in einer kleinen Schüssel und geben schluckweise Wasser hinzu, bis eine schöne Soßenkonsistenz entstanden ist. Diese sollte jedoch nicht zu flüssig sein, damit der Boden der Pizza auch schön knusprig wird.

Die Zutaten für den Belag schneiden wir einfach nach Geschmack in Stückchen und Scheiben. Nun können wir schon alles zusammenbringen und den Ofen auf 250° vorheizen. Den Pizzateig haben  wir ca. 30 Minuten gehen gelassen, dann lässt er sich gut ausrollen. Wir machen die Pizza immer auf einem speziellen Pizzastein, aber ein Blech eignet sich genauso.

Also rollen wir den Teig aus und formen einen leichten Rand um die Pizza, damit nichts runterlaufen kann. Die Tomatensoße verteilen wir mit einem Löffel auf der Pizza und geben im Anschluss den geriebenen veganen Parmesan auf die Pizza. Nun könnt Ihr die Pizza nach belieben belegen. Zutaten die schneller verbrennen können kommen zuerst auf die Pizza. Im Idealfall belegt man die Pizza nicht zu dick, damit diese knusprig und gleichmäßig gar werden kann. Nun ist es euch überlassen ob ihr lieber eine dünne, knusprige Pizza mögt oder einen etwas dickeren luftigen Boden. Für die dünne Variante geht es direkt in den heißen Ofen und die dickere darf noch 15 Minuten gehen. Die vegane Pizza darf nun für ca. 20 Minuten backen. Ihr solltet aber ab 15 Minuten schon mal schauen, da jeder Ofen verschieden heizt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachmachen und hoffen, dass ihr den Lieferservice öfters mal ausfallen lasst ;-).

Haselnuss Schoko Kugeln – Vegane Pralinen

Haselnuss-Schoko-KugelnDa kleine Leckereien natürlich immer gut ankommen haben wir in letzter Zeit viel ausprobiert. Ganz besonders gut kamen auch diese Haselnuss Schoko Kugeln an. Die Mischung aus gerösteten Haselnüssen und Schokolade ist sicherlich jedem bekannt und schmeckt auch fast jedem. Wenn man einmal den Dreh raus hat und das richtige Verhältnis von Nuss zu Datteln und Kokosöl kennt, kann man kreativ werden. Die Zutaten sind sehr übersichtlich und die Kugeln schnell gemacht, also legen wir gleich los.

Die Zutaten für die Haselnuss Schoko Kugeln

  • 30 g Datteln
  • 70 g Haselnüsse
  • 45 g Cashews
  • 2 TL Backkakao
  • 10 g Kokosöl
  • 1 TL Ahornsirup
  • 20 g Schokolade nach Wahl
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Kakao zum Wälzen

Als erstes rösten wir die Haselnüsse in der Pfanne bis sie angenehm duften und lassen diese wieder abkühlen. Nun zerkleinern wir die Schokolade und geben Sie zusammen mit dem Kokosöl in eine Schüssel über ein heißes Wasserbad und warten bis alles geschmolzen ist. Die Cashews und im Anschluss auch die Haselnüsse werden in einem Mixer gemahlen und in eine Schüssel gegeben. Hinzu kommt das Kakaopulver und eine Prise Salz. Dies wird schonmal gut vermischt damit alle Bestandteile gleichmäßig verteilt werden.

Jetzt geben wir die geschmolzene Schoko-Kokosöl-Masse mit den Datteln in einen Mixer. Wer keinen starken Mixer hat kann die Datteln vorher auch in etwas heißem Wasser einweichen. Wir vermischen die Zutaten so glatt wie möglich und geben alles zusammen in die Schüssel.

Mit einer Gabel können wir den Kugelteig so lange verrühren und zusammendrücken bis eine formbare Masse entsteht. Die Masse kommt nun für eine halbe Stunde in den Kühlschrank damit sie sich gut formen lässt.

In einen Teller geben wir noch etwas Kakaopulver und los geht es mit dem Kugeln rollen. Diese werden mit leichtem Druck im Kakaopulver gewälzt und können bis zum Verzehr wieder kalt gestellt werden.

Die Haselnuss Schoko Kugeln halten sich ca. 2 Wochen im Kühlschrank. Wenn Ihr die Datteln eingeweicht habt, verkürzt sich die Zeit um ca. eine Woche. Das Rezept eignet sich super als Mitbringsel oder Geschenk.

Wir hoffen es schmeckt euch und euren Lieben so gut wie uns!

Kürbis Couscous Salat mit Erbsen

Kürbis-Couscous-Salat-Erbsen

Couscous Salat eignet sich super zum Mitnehmen z.B. auf die Arbeit. Es geht super schnell und kann immer neu variiert werden. Wir haben uns diese Woche für eine Variante mit geröstetem Kürbis, Erbsen und einem leckeren Erdnussbutter Dressing entschieden. Perfekt dazu passen auch Sprossen wie in unserem Fall Radieschensprossen. Wenig Arbeitsaufwand aber dafür ein leckeres Ergebnis. Wir fangen gleich mit den Zutaten an.

Die Zutaten für den Kürbis Couscous Salat mit Erbsen:

  • 240 g Couscous
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleiner Hokaidokürbis
  • 200 g Erbsen
  • 100 g Radieschensprossen

Für das Dressing

  • 3 TL Erdnussmus
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Der Hokaidokürbis wird in mundgerechte Würfel geschnitten und in eine Auflaufform oder ein hohes Blech gegeben. Diesen geben wir nun für 30 Minuten bei 220 Grad in den Ofen. In der Zwischenzeit übergießen wir den Couscous in einer Schale mit ca. 300 ml heißer Gemüsebrühe (Wasser kochen reicht) und decken diesen mit einem Teller ab. Die Erbsen lassen wir nur etwas auftauen und legen Sie erst mal beiseite. In einen kleinen Mixer geben wir alle Dressingzutaten und mischen diese kräftig durch. Kurz abschmecken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn der Kürbis etwas Farbe bekommen hat und weich ist, können wir alle Elemente zusammenfügen und eventuell noch mal nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Nun nur noch abkühlen lassen und genießen. Wir haben den Salat über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Fertig ist der einfache Couscous Salat, der uns wirklich super geschmeckt hat.

Wer auf der Suche nach einfachen und schnellen Rezepten für die Arbeit ist, sollte diesen Couscous Salat unbedingt ausprobieren. Wir hoffen es schmeckt euch.

Vegane Enchiladas

EnchiladasWir starten mit einer Inspiration aus unserem Urlaub in das neue Jahr. Vegane Enchiladas haben uns schon immer gereizt, also haben wir uns mal frei Schnauze daran versucht. Ob dies nun zu den ursprünglichen Rezepten passt können wir nicht sagen. Nur eins: es hat uns super geschmeckt. Die Zubereitung ist wie immer einfach und hier kommen auch schon die Zutaten:

Die Zutaten für vegane Enchiladas

Für die Füllung

  • 1 Zwiebel
  • 100 g Champignons
  • 180 g Tofu Gehacktes
  • 100 g Mais
  • 100 g Kidneybohnen
  • ½ TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Für die Tomatensoße

  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • 1 Dose Tomaten, gestückelt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Für die “Käsecreme”

  • 2 TL Mandelmus
  • 5 TL Hefeflocken
  • 1 TL Margarine
  • 1 EL Zwiebel, getrocknet
  • 20 g Paprika, gegrillt (aus dem Glas)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 70 ml Wasser

Außerdem:

Für unsere veganen Enchiladas fangen wir damit an die Zwiebeln und die Champignons zu würfeln. Diese braten wir schon mal kräftig in etwas Öl an. Wenn alles gut Farbe bekommen hat nehmen wir Sie aus der Pfanne und braten ebenfalls in Öl das Tofu Gehackte an. Wenn dieses etwas knusprig geworden ist, dürfen auch Mais und Kidneybohnen mit in die Pfanne. Zwiebeln und Pilze kommen zusammen mit den Gewürzen hinzu und alles wird gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Füllung stellen wir zur Seite und lassen Sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit können wir schon mal die Tomatensoße machen. Hierfür schwitzen wir in etwas Rapsöl einen Esslöffel Mehl mit den Gewürzen an. Unter ständigen Rühren lassen wir es ca. eine Minute bei mittlerer Hitze anschwitzen. Alles mit einer Dose Tomaten ablöschen und 5 Minuten einköcheln lassen. Gerne kann man auch noch etwas Chilli mit in die Soße machen wenn man es schärfer mag.

Für die “Käsecreme” mixen wir einfach alle Zutaten in einem kleinen Mixer und schmecken es nochmal mit Salz und Pfeffer ab. Den Ofen heizen wir auch schon mal auf 200 Grad vor.

Nun haben wir alle Elemente für unsere veganen Enchiladas fertig und können sie zusammenbringen. Wir geben eine kleine Schicht der Tomatensoße in eine eckige Auflaufform. Die Tortillas werden nun alle mit der Füllung bestückt, aufgerollt und in die Form gelegt. Jetzt können wir die Rollen mit der Tomatensoße bedecken und abschließend die Käsecreme verteilen. Die Auflaufform decken wir mit etwas Alufolie ab und backen die Enchiladas erst mal für 15 Minuten abgedeckt. Dann noch mal 15-25 Minuten ohne Abdeckung.
Fertig ist diese leckere Wochenend-Wohlfühl-Gericht. Wir servieren die Enchiladas mit etwas Selleriegrün und einer Cashew-Sour-Cream. Wir denken auch Nicht-Veganer kann man hiermit überzeugen und wir hoffen ihr gebt dem Rezept eine Chance.

Seitan Champignon Geschnetzeltes vegan

Seitan-Champignon-GeschnetzeltesSeitan Champignon Geschnetzeltes ist ein superleckeres, schnelles Wohlfühlgericht für uns. In meiner Kindheit gab es immer wieder Geschnetzeltes mit heller Soße und seit wir Veganer sind haben wir natürlich versucht Bekanntes neu zu entdecken. Was mit Champignons in Sojasahne gestartet hat, wurde nun zu leckerem Seitan-Geschnetzeltem mit Champignons und Cashewrahm.

Es ist super schnell gemacht und mit ein paar guten Vorräten jederzeit machbar.

Die Zutaten für 2 – 4 Personen sind wie folgt:

Seitan:

  • 55 g Kichererbsenmehl
  • 40 g Seitanpulver (Gluten)
  • 1 TL Rauchsalz
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • ½ TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Tomatenmark
  • 85 g Wasser
  • 500 g Champignon
  • 1 Zwiebel

Sauce

  • 50 Cashews
  • 200 g Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Thymian
  • ½ TL Paprikapulver

Wir starten damit alle trockenen Zutaten für das Seitangeschnetzelte in einer Schüssel zu mischen. In einer zweiten Schüssel mischen wir das Tomatenmark mit dem Wasser. Gerne kann man auch nach Geschmack statt Tomatenmark Senf nehmen. Hat sich alles gut aufgelöst, geben wir die Flüssigkeit zum Seitanmix und verrühren dies erst mit einem Spatel und dann kräftig mit den Händen. Diese Masse formen wir zu einer Rolle und lassen Sie abgedeckt ruhen bis der Rest der Zutaten verarbeitet ist.

Die Champignons werden einfach in Scheibchen geschnitten und die Zwiebel schneiden wir in kleine Würfel. Aus den Cashews und dem Wasser machen wir im Mixer eine schnelle Cashewsahne. Ihr könnt die Cashews vorher einweichen (ca. 3 Stunden), wenn euer Mixer nicht so stark ist oder einfach Sojasahne oder ähnliches kaufen. Wir lassen die Masse für ca. eine Minute auf höchster Stufe mixen.

Jetzt müssen wir nur noch die Schnetzel aus dem Seitan herstellen. Also einfach den Seitan in mundgerechte Streifen schneiden und schön von allen Seiten in einer Pfanne anbraten. Ist der Seitan schön goldbraun, nehmen wir ihn aus der Pfanne und braten kräftig die Zwiebeln an. Kurz bevor diese braun werden, dürfen auch die Pilze mit in die Pfanne. Wenn die Pilze die gewünschte Konsistenz erreicht haben, geben wir den Seitan und den Cashewrahm hinzu. Alles gut mit den Gewürzen abschmecken und kurz aufkochen lassen. Wenn die Soße schön cremig ist, kann das Seitan Champignon Geschnetzelte auch schon angerichtet werden. Je nach Beilagengröße kann man so locker 4 Personen satt bekommen. Wir haben uns für Reis und Erbsen entschieden.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen.

Cremiges Spekulatius-Eis – vegan

Cremiges Spekulatius Eis veganDa man zur Weihnachtszeit ja auch gerne mal auf die Kalorien pfeift haben wir uns an ein leckeres Spekulatius-Eis Rezept gewagt. Wir essen Eis natürlich das ganze Jahr gerne, genauso wie Spekulatius. Wir haben nun seit 2 Wochen eine Eismaschine und sind total verliebt und die vielen Möglichkeiten veganes Eis selbst herzustellen. Mit unserer Vanilla Sky von Klarstein ist unser Eis spontan und super schnell gemacht. Die Zubereitung der Eismasse ist super einfach und benötigt kein Aufkochen.

Die Zutaten für leckerer Spekulatius-Eis:

  • 90 g Zucker
  • 150 g  Spekulatius
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Amaretto (kann man auch weglassen)
  • 500 g Pflanzensahne (z.B.: Schlagfix)
  • 100 ml Pflanzendrink
  • ½ TL Guakernmehl
  • 6 Stück Spekulatius

Wir Zerkleinern zuerst grob die Spekulatius in einem Mixer, geben dann den Zucker, die Prise Salz hinzu und vermischen dies kurz. Nun darf auch schon der Rest der Zutaten mit in den Mixer. Wir lassen nur die 6 Spekulatius raus, diese werden grob nach Belieben zerkleinert. Das kann man ganz einfach mit den Händen machen. Die Eismasse wird nun ca. 1 Minute vermixt und sollte eine schöne Creme ergeben. Je nachdem mit welchem Gerät ihr die Masse verarbeiten wollt, geht ihr einfach den Herstellerangaben nach. Wir geben die Masse einfach in den Behälter der Eismaschine und schalten diese für ca. 60 Minuten an. Ist das Eis schön cremig, kann man es entweder sofort servieren oder wie wir umfüllen und für ca. eine Stunde ins Tiefkühlfach geben. Dann kann man schöne Kugeln abstechen und genießen.

Wir hoffen ihr versucht euch mal an veganem Eis und verliebt euch so wie wir.

Shepherds Pie vegan

Shepherds-Pie-veganEin deftiger Shepherds Pie ist perfekt für diese ungemütliche Jahreszeit. Es macht ordentlich Eindruck, wärmt perfekt und macht einfach glücklich. Mit frischen Wurzelgemüse, Champignons, Tofuhack und einer Kartoffelbrei-Kruste ist dieses Gericht direkt zu einem Lieblingsgericht geworden. Eigentlich ist es auch ein sehr einfaches Gericht, wenn man etwas Schnippel-Arbeit in Kauf nimmt.

Für einen Shepherds Pie für ca. 4 Personen benötigt man:

  • 1 Bund Wurzelgemüse
  • 200 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Päckchen Tofu Gehacktes
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Thymian
  • 1 EL Worcestersauce
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • Salz, Pfeffer
  • 800 g Kartoffeln
  • 100 g Pflanzendrink
  • 2 EL Margarine
  • 1 TL Salz
  • etwas Muskat
  • Pfeffer
  • 1 TL Knoblauchgranulat

Schon geht es an die Vorarbeit. Wir haben ein kleines Gerät und Würfel zu schneiden, womit wir gleich das Wurzelgemüse, die Zwiebeln und die Pilze bearbeiten. Die Würfelgröße ist hierbei euch überlassen. Die Kartoffeln schälen wir und geben Sie anschließend in den Thermomix zum dampfgaren. Wir braten nun zuerst in einer Pfanne die Zwiebeln an. Sind diese leicht gebräunt, geben wir Sie kurz in eine Schüssel um nun kräftig das Wurzelgemüse anzubraten. Nach ca. 10 Minuten geben wir auch die Pilzwürfel mit hinzu und lassen diese noch kurz mitbraten. Wenn das Gemüse nach eurem Geschmack gegart ist, kommt es in die Schüssel zu den Zwiebeln. Als letztes wird das Tofuhack kräftig angebraten. Natürlich kann man die einzelnen Zutaten auch zusammen anbraten, jedoch gefällt uns das Ergebnis so besser. Wenn das Tofuhack etwas Farbe bekommen hat geben wir das Tomatenmark in die Pfanne und rösten es kurz mit an. Mit einem Schuss Wasser lösen wir den Bodensatz und geben das Gemüse, die Pilze und die Zwiebeln wieder mit in die Pfanne. Das alles wird jetzt noch kräftig mit Thymian, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Worcestersauce gewürzt.

Während diese Mischung noch etwas zieht, kümmern wir uns um den Kartoffelbrei. Wir geben ca. 100 g Pflanzendrink, 20 g Margarine, einen Teelöffel Salz, eine Prise Muskat und einen halben Teelöffel Knoblauchgranulat in den leeren Thermomix. Diese Mischung wird für ca. 3 Minuten bei 100° aufgekocht. Nebenbei können wir natürlich auch schon mal den Ofen auf 200° vorheizen. In den Thermomix setzen wir den Schmetterling ein und geben die Kartoffeln mit in den Mixtopf. Alles wird nun 10 Sekunden bei Stufe 4 zerkleinert. Fertig ist der Kartoffelbrei, den ihr natürlich auch nach eurem Lieblingsrezept zubereiten könnt. Er sollte nur nicht zu fest sein.

Jetzt können wir alles vereinen und drücken die Gemüse-Tofumasse in eine Auflaufform. Den Kartoffelbrei streichen wir dann anschließend über die Masse und machen mit der Gabel kleine „Muster“ auf die Oberfläche. Ab in den Ofen für ca. 30-40 Minuten, bis die Kartoffelhaube schön goldbraun ist.

Wir hoffen ihr gebt dem Rezept eine Chance, denn so kompliziert wie es klingt ist es nicht. Und der Geschmack wird alles wieder gut machen.

Cremige Kokoskugeln vegan

Kokoskugeln_veganSüße Kokoskugeln sind nicht nur für die Weihnachtszeit eine leckere Idee. Wir bekommen einfach nicht genug von den kleinen Energiekugeln. Diesmal haben wir uns an eine Variante gewagt, die uns etwas an die kleinen Kokoskugeln vor unserer veganen Zeit erinnern. Wie bei den meisten unserer Rezepte geht es wieder super einfach und schnell.

Also fangen wir mit den Zutaten für die Kokoskugeln an:

  • 65 g Cashews
  • 50 g Kokos
  • 30 g Datteln, entsteint
  • 20 g Kokosöl
  • ½ TL Vanille, gemahlen
  • Optional: etwas Agavendicksaft nach Geschmack

Wir haben damit angefangen die Datteln in etwas Wasser einzuweichen für ein paar Stunden oder über Nacht. Die Cashews und die Kokosflocken werden in einem kleinen Mixer zermahlen. In einer Schüssel mixen wir die zermahlenen Zutaten mit dem Vanillepulver und einer Prise Salz. Die Datteln werden ebenfalls im Mixer zu einem Mus püriert und zusammen mit dem Kokosöl in die Schüssel gegeben. Alles gut miteinander vermischen, z.B. mit einer Gabel und dann mit den Händen kurz kneten. Dann haben wir die Masse für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank gegeben, damit sich die Kokosbällchen besser formen lassen.

Dies ist auch schon fast der letzte Schritt. Wir formen kleine Kugeln und wälzen diese anschließend großzügig in Kokosraspeln. Die fertigen Kokoskugeln halten sich für ca. 2 Wochen im Kühlschrank… Wenn ihr so lange wiederstehen könnt.

Lauchsuppe mit Tofu und Cashewrahm

Lauchsuppe-Tofu-CashewrahmZu den kalten Jahreszeiten lieben wir Suppen und Eintöpfe wie um Beispiel Lauchsuppe. Da der Klassiker Käse-Lauch-Suppe natürlich veganisiert werden muss haben wir uns daran versucht. Statt dem üblichen Hackfleisch haben wir uns für ein Tofu Gehaktes und statt Frischkäse für Cashewrahm entschieden. Ich denke für unseren ersten Versuch ist die Suppe gut gelungen.

Die Zutaten für die Lauchsuppe im Überblick:

  • eine Beutel TK-Lauch
  • eine Packung Tofu Gehaktes (z.B.: von Berief)
  • 1 – 2 mittlere Kartoffeln
  • 1 Liter Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 2 Prisen Muskat
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Rauchsalz
  • 50 g Cashews
  • 100 g Wasser
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Da wir gern auch mal bequem sind haben wir uns für bereits geschnittenen Lauch aus dem Tiefkühl entschieden und lassen diesen auftauen. Den Block Tofu zerbröseln wir etwas und braten ihn schon mal kräftig in Öl an. Die Kartoffeln werden geschält und in Würfel geschnitten. In einen kleinen Mixer packen wir schon mal die Cashews und etwa 100 g Wasser. Alles kräftig durchmixen und fertig ist unser Cashewrahm. Ist der Tofu gut angebraten darf auch der aufgetaute Lauch mit in den Topf. Nun geben wir alle Gewürze, die Gemüsebrühe und den Liter Wasser mit hinein. Nachdem alles aufgekocht ist, darf dies erst mal für ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Zum Schluss darf auch der Cashewrahm mit in die Suppe und wir lassen die Suppe nochmals für 10 Minuten köcheln. Ein letztes mal abschmecken und warm mit frischem Brot genießen. Lecker und wärmend im Herbst und Winter.

Wir hoffen ihr gebt dieser Suppe eine Chance und es schmeckt euch.

Nussige Energiekugeln

Nussige-EnergiekugelnEnergiekugeln sind der perfekte Snack für zwischendurch: Vollgepackt mit gesunden Trockenfrüchten, Nüssen und komplett ohne Zucker geben Sie Energie für den Tag.

Wir lieben diese kleinen Kugeln und bereiten sie inzwischen regelmäßig zu. Wir arbeiten sogar immer an neuen Varianten. Aber wir wollen nicht zu viel verraten und zeigen euch die Zutaten.

Für die Energiekugeln braucht ihr:

  • 130 g Datteln und Cranberries (Das Verhältnis könnt ihr nach Geschmack entscheiden)
  • 170 g Nüsse und Saaten (Cashews, Walnüsse, Paranuss, Haselnuss, Haferflocken, Sesam & Leinsamen)
  • ½ TL Vanille
  • Etwas Kokosraspeln zum wälzen

Wir starten damit Trockenfrüchte für mindestens ein paar Stunden in etwas Wasser einzuweichen. Man kann dies auch über Nacht machen. Dann nehmen wir uns einen kleinen Mixer oder eine Mühle und zerkleinen die Nüsse und Saaten in die gewünschte Größe. Diese dürfen schonmal in eine Schüssel umgefüllt und mit der Vanille vermischt werden. Wenn die Datteln und die Cranberries weich geworden sind gießen wir diese ab. Die beiden Trockenfrüchte werden nun auch mit Hilfe eines Mixers so gut es geht püriert. Jetzt dürfen alle Zutaten gründlich vermischt und zu kleinen Bällchen geformt werden. Wir geben die Bällchen gleich in eine verschließbare Dose mit etwas Kokosflocken, Deckel drauf und etwas schütteln. Wenn die Bällchen schon mit Kokos überzogen sind können sie auch schon genossen werden. Sie halten sich ca. 1-2 Wochen im Kühlschrank.

Wir wünschen viel Spaß mit den Energiekugeln.