Lauchsuppe mit Tofu und Cashewrahm

Lauchsuppe-Tofu-CashewrahmZu den kalten Jahreszeiten lieben wir Suppen und Eintöpfe wie um Beispiel Lauchsuppe. Da der Klassiker Käse-Lauch-Suppe natürlich veganisiert werden muss haben wir uns daran versucht. Statt dem üblichen Hackfleisch haben wir uns für ein Tofu Gehaktes und statt Frischkäse für Cashewrahm entschieden. Ich denke für unseren ersten Versuch ist die Suppe gut gelungen.

Die Zutaten für die Lauchsuppe im Überblick:

  • eine Beutel TK-Lauch
  • eine Packung Tofu Gehaktes (z.B.: von Berief)
  • 1 – 2 mittlere Kartoffeln
  • 1 Liter Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 2 Prisen Muskat
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Rauchsalz
  • 50 g Cashews
  • 100 g Wasser
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Da wir gern auch mal bequem sind haben wir uns für bereits geschnittenen Lauch aus dem Tiefkühl entschieden und lassen diesen auftauen. Den Block Tofu zerbröseln wir etwas und braten ihn schon mal kräftig in Öl an. Die Kartoffeln werden geschält und in Würfel geschnitten. In einen kleinen Mixer packen wir schon mal die Cashews und etwa 100 g Wasser. Alles kräftig durchmixen und fertig ist unser Cashewrahm. Ist der Tofu gut angebraten darf auch der aufgetaute Lauch mit in den Topf. Nun geben wir alle Gewürze, die Gemüsebrühe und den Liter Wasser mit hinein. Nachdem alles aufgekocht ist, darf dies erst mal für ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Zum Schluss darf auch der Cashewrahm mit in die Suppe und wir lassen die Suppe nochmals für 10 Minuten köcheln. Ein letztes mal abschmecken und warm mit frischem Brot genießen. Lecker und wärmend im Herbst und Winter.

Wir hoffen ihr gebt dieser Suppe eine Chance und es schmeckt euch.

Schneller Antipasti-Nudelsalat – Vegan

Antipasti-NudelsalatWir sind immer auf der Suche nach leckeren Rezepten für die Arbeit. Also haben wir uns ein leckeres Nudelsalat-Rezept mit aromatischen Antipasti ausgedacht. Natürlich eignen sich Salat-Rezepte besonders zum Mitnehmen, da man diese direkt essen kann und nicht erst aufwärmen muss. Super schnell gemacht und auch eine tolle Beilage für die nächste Party.

Hier sind die Zutaten im Überblick:

  • 500 g Nudeln
  • 6 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 kleines Glas Oliven, grün
  • 2 Tomaten
  • 2 Paprikas
  • 1 Hand voll Feldsalat

Dressing:

  • 1 EL Tomatenmark
  • 5 EL Olivenflüsigkeit
  • 3 TL Öl, von den getrockneten Tomaten
  • 2 TL getrockneten Oregano
  • 2 TL getrockneten Basilikum
  • ½ TL Knoblauchgranulat
  • ½ TL Pfeffer
  • 1 TL Salz

Wir starten damit die Nudeln nach Packungsanweisung zu kochen und können uns gleich an die anderen Zutaten machen.

Wir schneiden die getrockneten Tomaten, die frischen Tomaten und die Paprikas in Mundgerechte Stücke. Die Oliven werden nur halbiert und der Feldsalat nach Geschmack kleingezupft. In ein kleines Einweckglas geben wir die Zutaten für das Dressing und drehen das Glas anschließend zu. Kräftig durchschütteln und fertig ist das Dressing.
Die gekochten Nudeln werden nun abgegossen, gut abgeschreckt und in eine große Schüssel gegeben. Alle anderen Komponenten kommen jetzt hinzu und werden gut verrührt.
So schnell ist der aromatische Nudelsalat fertig und kann genossen werden. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen.

Auflauf ‚Western Art‘

Western-Auflauf
Deftiger Auflauf mit Seitan, Kartoffeln und Bohnen

Je kälter es wird, desto deftiger essen wir. Aus diesem Grund musste mal wieder ein Auflauf her. Da wir nun langsam nicht mehr mit Seitan auf Kriegsfuß stehen, sollte es ein Schnetzel-Auflauf werden. Seitan kombiniert mit Kartoffeln, mexikanischem Gemüsemix und einer deftigen Barbequesauce ist dabei rausgekommen. Ein tolles Gericht, das sicher auch nicht Veganer überzeugt.

Die Zutaten sind einfach und das Gericht schnell gemacht:

Seitan-Schnetzel

  • 90 g  Kichererbsenmehl
  • 90 Gluten
  • 160 ml Wasser
  • 1 TL Steakgewürz
  • 1,5 TL Rauchsalz
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 2 TL Majoran
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikamark

Sauce & Gemüsebeilage

  • 100 ml Barbequesauce
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 TL Liquid-Smoke
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • eine Packung Pfannengemüse Mexikanische Art

Los geht es mit dem Seitan. Wir mischen erst alle Gewürze und Pasten mit dem Wasser. Wenn das gut vermischt ist wiegen wir in eine zweite Schüssel das Gluten und das Kichererbsenmehl. Auch diese werden gut verrührt und dann mit der Flüssigkeit verknetet.

Abgedeckt lassen wir den Seitanmix kurz ruhen, während wir die Soße mixen und die Kartoffeln in Spalten schneiden. Für die Soße mischen wir einfach alle Zutaten im kalten Zustand mit einem Schneebesen, eindicken wird sie dann im Ofen.

Den Ofen können wir nun schon auf 200° vorheizen und uns wieder an die Schnetzel machen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, man kann sofort Schnetzel aus dem Seitan schneiden oder wie wir erst mal “Schnitzel” formen. Diese werden nun kräftig mit etwas Öl angebraten und wir schneiden diese anschließend in Streifen.
Jetzt kommt auch schon der beste Part: Wir schichten unsere Zutaten in eine Auflaufform und geben die Soße drüber. Alles kommt nun für 40 Minuten in den Ofen ins untere Drittel des Backofens. Wenn euch dann ein toller Duft entgegen kommt und alles etwas gebräunt ist, könnt ihr den Auflauf genießen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachkochen.

Müsliriegel: vegane Bananen-Kakao-Happen

Müsliriegel Bananen-Kakao-Happen

Wir haben uns diese Woche wieder an ein Müsliriegel Rezept gewagt. Wenn man einmal den Dreh raus hat ist es wirklich das einfachste der Welt leckere Riegel zusammenzurühren. Einfach eine Basis wie Haferflocken und Bananen wählen und nach Belieben verfeinern. Wir haben uns für eine Bananen-Kakao-Variante entschieden.

Die Zutaten sind sehr übersichtlich und in unter 5 Minuten verrührt.

  • 2 Bananen
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Backkakao
  • 1 Hand voll Cashews
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 EL Hanfsamen
  • 100 – 150 g Haferflocken

Wir starten damit, die Bananen mit einer Gabel zu zerkleinern. Dazu geben wir den Agavendicksaft und den Backkakao. Alles gut verrühren und nun kommen alle anderen Zutaten hinzu. Die Cashews zerdrücken wir mit der Hand etwas, damit keine zu großen Stücke drin sind. Die Masse sollte sich leicht formen lassen. Ist sie zu fest, kann man noch etwas Agavendicksaft oder Pflanzendrink hinzufügen, ist Sie zu weich einfach noch ein paar Haferflocken. Anschließend kann man die Masse wie gewünscht formen. Wir haben einfach eine “Keksform” gewählt. Alle aufs Blech verteilen und in den auf 200° (Ober-und Unterhitze) vorgeheizten Backofen für 15-20 Minuten. Hinterher kann man die Müslikekse am Besten auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. In einem verschlossen Behälter halten sie sich 1-2 Wochen im Kühlschrank.

Wir hoffen ihr wagt euch auch mal an Müsliriegel und wünschen euch viel Spaß mit dem Rezept.

Herbstliche Müsliriegel mit Apfel und Zimt

Herbst-MüsliriegelUm auf Arbeit oder Unterwegs immer für den kleinen Hunger gewappnet zu sein, haben wir uns angewöhnt Müsliriegel dabei zu haben. Da vegane Riegel auf Dauer sehr ins Geld gehen haben wir einfach mal ein Rezept entwickelt. Passend zum Herbst gibt es leckere Apfel-Zimt-Riegel. Das Rezept ist super einfach und schnell vorbereitet.

Herbst-Müsliriegel_Zutaten

Die Zutaten sind die folgenden:

  • 3 Äpfel
  • 100 g Datteln
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • 1/2 TL Vanille
  • 3 EL Chia
  • 200 g Haferflocken
  • 50 g Rosinen

Wir fangen an die Äpfel zu reiben oder in einer Küchenmaschine zu zerkleinern. Die Datteln werden püriert und kommen zu den Äpfeln. Sie dienen als “Kleber” und süßen die Riegel.

Nun können wir auch schon die anderen Zutaten unterrühren und alles gut vermischen.
Ist dies erledigt streichen wir die Masse einfach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Dörrgitter oder ein Backblech.

Wir haben die Riegel einfach im Dörrautomat bei 60° für 6-8 Stunden getrocknet. Am Besten Ihr dreht die Riegel um, sobald Sie stabil sind und zieht die Folie ab, dann können Sie vollständig trocknen. Ist dies erledigt, solltet Ihr die Riegel im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich ca. 2 Wochen. Das Rezept kann auch mit Gewürzen oder Nüssen variiert werden ganz nach Geschmack. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen.

Antipasti: Balsamico-Pilze

Antipasti-PilzeWir lieben es am Wochenende gemütlich Antipasti zu essen. Da sich dies gekauft manchmal schwierig gestaltet haben wir einfach einen Versuch gestartet. Leckere Champignons mit einer Balsamico-Marinade. Ob nun einfach zu frischem Baguette und leckerem Rotwein, oder als Beilage für Partys und Grillfeste. Das Rezept ist super einfach und schnell gemacht.

Den Ofen heizen wir auf 160° vor und schon können wir mit der Vorbereitung und den Zutaten starten.

Ihr braucht:

  • 1 Zwiebel
  • 400 g braune Champignons
  • 4 EL Balsamicocreme
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Thymian
  • Salz & Pfeffer

Wir schälen die Zwiebel und vierteln diese und schneiden sie in Spalten .Die Pilze werden abgebürstet und dann einfach je nach Größe halbiert oder geviertelt. Alles zusammen in eine Auflaufform und nun geben wir die restlichen Zutaten hinzu. Alles gut vermischen und fertig ist die Vorbereitung.

Ab in den Ofen für 30 – 40 Minuten und im Anschluss einfach abkühlen lassen. So können sich die Aromen noch mal gut verbinden. Wir haben dazu frisches Baguette, Cashew Sour Cream, gebratene Paprikas und Oliven gereicht.

So einfach kann selbstgemachte Antipasti sein. Lasst es euch schmecken.

Soul Food – Kartoffelecken mit Hummus

Ofenkartoffeln-HummusFür gutes Essen muss man nicht immer lange in der Küche stehen. Wenn es bei uns schnell gehen muss und der Tag mal stressig war greifen wir gerne auf dieses Rezept zurück. Kartoffelecken mit Hummus sind super schnell gemacht und geben einem das Gefühl von ungesundem Fast Food 😉

Die Zutaten sind sehr überschaubar also legen wir gleich los.

Kartoffelecken

  • 1000 g Kartoffeln
  • 1 Tl Paprika edelsüss
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer nach Geschmack

Hummus

  • Eine Dose Kichererbsen
  • 1-2 Tl Tahin
  • 1 El Zitronensaft
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1 Tl Knoblauchgranulat
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer nach Geschmack

Los gehts mit den Kartoffelecken. Den Ofen heizen wir auf 250° vor und schneiden die Kartoffeln in Wedges. Anschließend waschen wir diese gründlich. Die Gewürze mischen wir schnell zusammen und geben sie mit den Kartoffeln zusammen in eine Schüssel. Alles gut miteinander vermischen und ab aufs Backblech. Die Kartoffeln dürfen nun für 30-40 Minuten in den Ofen.

Jetzt können wir uns in Ruhe um das Hummus kümmern. Hierfür tropfen wir eine Dose Kichererbsen ab und fangen das Kochwasser auf. Die Kichererbsen geben wir nun zusammen mit den Gewürzen, dem Tahin, Zitronensaft und etwas von dem Kichererbsenwasser in den Mixer. Wir haben dies bereits erfolgreich im Thermomix und auch in unserem Bianco ausprobiert, aber es geht sicherlich auch ein Pürierstab. Alles gut durchmixen und sollte euch das Hummus noch etwas zu fest sein gebt einfach noch etwas von dem Wasser dazu. Zum Schluss noch mal gut abschmecken und ab fertig ist das Hummus.

Wir servieren die Kartoffelecken und das Hummus gerne zusammen mit einem großen Salat, Oliven oder anderer Antipasti. Dieses Rezept ist super einfach und kommt ohne viel Fett aus.

Wir hoffen es schmeckt euch genauso gut wie uns und wünschen viel Spaß beim nachmachen.