Erbseneintopf, vegan mit Räuchertofu

Erbseneintopf veganEin leckerer, wärmender Erbseneintopf ist für das aktuelle kalte Wetter genau das richtige. Wer wie wir immer gerne Eintöpfe gegessen hat erinnert sich sicher an den Klassiker Erbseneintopf mit Speck oder ähnlichem. Wir haben uns stattdessen für eine ordentliche Portion Gemüse und würzigen Räuchertofu entschieden. Schnell gemacht und dazu noch super sättigend überzeugt ihr damit sicher jeden Eintopf Fan.

Zutaten für Erbseneintopf (ca. 4 Portionen)

  • 250 g trockene Erbsen, 12 h eingeweicht
  • 2 Lorbeerblätter
  • 7 mittelgroße Kartoffeln
  • 300 g Suppengemüse
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • ½ TL Kümmel
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Kurkuma
  • 3 TL Gemüsebrühe
  • 2 EL Worcestersauce
  • 175 g Räuchertofu
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack

Als erstes weicht man die getrockneten Erbsen ein, möglichst eine Nacht vorher damit sie schneller kochen. Ist dies erledigt können diese schon mal in einen Topf mit ca. einem Liter kochendem Wasser und den Lorbeerblättern. Die restlichen Zutaten kommen erst nach 30 Minuten dazu. Genug Zeit um alles klein zu schneiden. Die Kartoffeln und das Suppengemüse würfeln wir nach Geschmack. Den Räuchertofu würfeln wir ebenfalls und nun ist es Geschmackssache ob er so mit in den Eintopf kommt oder vorher angebraten wird. Wir haben den Tofu nur gewürfelt und dann in unserem Microwellenofen ca. 15 Minuten unter den Grill gelegt. So spart man etwas Fett. Wenn die halbe Stunde um ist, dürfen die Kartoffeln mit in den Topf und wieder für eine halbe Stunde mitköcheln. Erst nach dieser Zeit geben wir das Gemüse und den Tofu mit in den Topf, damit diese Zutaten nicht verkochen. Gewürzt wird erst jetzt, da die Erbsen sonst eventuell nicht gar werden können. Zum Schluss kann man noch mit Salz, Pfeffer und Worcestersauce abschmecken.

Mit frischer Petersilie serviert macht der Eintopf auch noch was her und schmeckt gleich noch besser. Wir hoffen ihr versucht das Rezept und es schmeckt euch.

Cremiges Spekulatius-Eis – vegan

Cremiges Spekulatius Eis veganDa man zur Weihnachtszeit ja auch gerne mal auf die Kalorien pfeift haben wir uns an ein leckeres Spekulatius-Eis Rezept gewagt. Wir essen Eis natürlich das ganze Jahr gerne, genauso wie Spekulatius. Wir haben nun seit 2 Wochen eine Eismaschine und sind total verliebt und die vielen Möglichkeiten veganes Eis selbst herzustellen. Mit unserer Vanilla Sky von Klarstein ist unser Eis spontan und super schnell gemacht. Die Zubereitung der Eismasse ist super einfach und benötigt kein Aufkochen.

Die Zutaten für leckerer Spekulatius-Eis:

  • 90 g Zucker
  • 150 g  Spekulatius
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Amaretto (kann man auch weglassen)
  • 500 g Pflanzensahne (z.B.: Schlagfix)
  • 100 ml Pflanzendrink
  • ½ TL Guakernmehl
  • 6 Stück Spekulatius

Wir Zerkleinern zuerst grob die Spekulatius in einem Mixer, geben dann den Zucker, die Prise Salz hinzu und vermischen dies kurz. Nun darf auch schon der Rest der Zutaten mit in den Mixer. Wir lassen nur die 6 Spekulatius raus, diese werden grob nach Belieben zerkleinert. Das kann man ganz einfach mit den Händen machen. Die Eismasse wird nun ca. 1 Minute vermixt und sollte eine schöne Creme ergeben. Je nachdem mit welchem Gerät ihr die Masse verarbeiten wollt, geht ihr einfach den Herstellerangaben nach. Wir geben die Masse einfach in den Behälter der Eismaschine und schalten diese für ca. 60 Minuten an. Ist das Eis schön cremig, kann man es entweder sofort servieren oder wie wir umfüllen und für ca. eine Stunde ins Tiefkühlfach geben. Dann kann man schöne Kugeln abstechen und genießen.

Wir hoffen ihr versucht euch mal an veganem Eis und verliebt euch so wie wir.

Vegane Kohlrouladen

KohlrouladenJeder von uns hat ganz besondere Kindheitserinnerungen und dazu gehört natürlich auch immer ein Lieblingsgericht. Wir haben die Kohlrouladen unserer Eltern immer sehr geliebt. Da wir auf der Suche nach dem perfekten Rezept nicht wirklich fündig geworden sind haben wir uns selber etwas überlegt. Beim Austesten der Fleischersatzprodukte haben wir gemerkt dass sich auch Pilze oder Kidneybohnen super eignen. Deswegen haben wir für die Füllung eine Mischung aus Champignons und Räuchertofu genommen.

Hier sind unsere Zutaten für leckere Kohlrouladen:

  • 1 Zwiebel
  • 500 g Champignons
  • 175 g Räuchertofu
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Majoran
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • 3 EL Leinsamen, gemahlen
  • 50 – 100 g Paniermehl
  • 1 Weißkohl
  • 1 Zwiebel
  • 20 g Pulver für braune Soße

Wir starten damit den Kohl im ganzen vor zu garen. Der Kohl kommt in einen Topf mit kochendem Wasser und wird so lange gekocht bis die Blätter etwas weich sind. Nachdem der Kohl etwas abgekühlt ist, können wir die Blätter abzupfen. Die Zutaten für die Füllung kommen zusammen in eine Küchenmaschine und werden durchgemischt. Die Füllung sollte sich formen lassen aber nicht zu trocken sein.

Nun kann es schon an das Füllen der Kohlrouladen gehen. Wir geben ein bis zwei gehäufte Esslöffel der Füllung in ein Kohlblatt, rollen sie zusammen und fixieren sie mit zwei Zahnstochern. Wenn der komplette Kohl gefüllt ist braten wir die Kohlrouladen scharf an und geben sie anschließend in einen Bräter. In die Pfanne mit der wir angebraten haben geben wir nun eine Zwiebel und dünsten diese an. Hierzu geben wir nur 400 – 500 ml kaltes Wasser und circa vier gehäufte Esslöffel des Soßenpulvers. Natürlich richtet sich das nach eurem Soßenpulver beziehungsweise nach der gewünschten Konsistenz. Die Sauce lassen wir unter rühren kurz aufkochen und geben Sie anschließend über die Kohlrouladen im Bräter.
Die Kohlrouladen dürfen nun bei 200° circa 1 Stunde zu Ende schmoren. Bei uns gab es als Beilage gedämpfte Kartoffeln und den restlichen Kohl angebraten.

Wir hoffen, euch schmeckt es so gut wie uns und wünschen euch viel Spaß mit dem Rezept.