Gefüllte Ochsenherztomaten, vegan

Gefüllte Ochsenherztomaten veganEs ist Sommer, die perfekte Zeit um tolles Gemüse mit tollem Gemüse zu füllen. Egal ob Aubergine, Zucchini oder Fleischtomate. Moment, dürfen Veganer Fleischtomaten essen? Natürlich dürfen sie dass. Wir haben uns bei diesem Rezept für Ochsenherztomaten entschieden, diese sehen nicht nur wunderschön aus sondern harmonieren toll mit unserer würzigen Füllung bestehend aus Tofu, grünen Erbsen und Tahin.

Die Zutaten für 4 gefüllte Ochsenherztomaten

  • 4 Ochsenherztomaten (oder Fleischtomaten)
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 200 g Tofu
  • 100 g TK Erbsen ( in unserem Fall eine Gemüsemischung)
  • 2 TL Majoran
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 1 TL Knoblauch
  • 2 TL Zwiebelpulver
  • 1 EL vegane Austernsauce
  • ½ TL vegane Gemüsebrühe
  • 1 TL Liquid Smoke
  • 2 EL Tahin
  • 2 EL Leinsamen, geschrotet
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zuerst schälen wir die Zwiebeln und schneiden diese in kleine Würfel. Ist das geschafft, schwitzen wir die Zwiebeln in einer Pfanne mit ein wenig Öl an. Nebenbei zerdrücken wir den Tofu mit einer Gabel, am Ende sollte der Tofu an Hackfleisch erinnern. Wenn die Zwiebeln glasig sind, geben wir den Tofu hinzu und braten alles goldbraun an. Die Tomaten werden unsanft geköpft und mit einem Löffel ausgehöhlt. Das Tahin rühren wir mit dem Wasser glatt und geben unsere Gewürze dazu.

Nun gesellen sich unser Tahingemisch mit dem kleingeschnittenen Fruchtfleisch der Tomaten in die Pfanne, zu Zwiebeln und Tofu. Alles zusammen lassen wir für ca. 10 Minuten sanft vor sich hin köcheln, die Konsistenz sollte cremiger werden und die Flüssigkeit ein wenig reduziert. Am Ende geben wir unsere geschroteten Leinsamen zur Bindung hinzu und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Wir lassen die Füllung ein klein wenig abkühlen und füllen sie in unsere Tomaten. Im vorgeheizten Backofen werden unsere Ochsenherzen in einer Auflaufform bei 180° Grad Umluft für ca. 20 – 30 Minuten gebacken.

Und fertig ist ein tolles Sommergericht wo die Süße der Tomaten mit einer würzigen Füllung kombiniert wird. Dazu passen frisches Baguette, ein leichter Salat und natürlich ein guter Wein. Man gönnt sich ja sonst nix.

Wir freuen uns wenn Ihr die gefüllten Ochsenherztomaten ausprobiert. Lasst es euch schmecken.

Vegane Reibekuchen aus dem Ofen mit Joghurtdip

Vegane Reibekuchen mit JoghurtdipSeit Ewigkeiten haben wir Lust auf Reibekuchen. Die fertigen Teige und auch Puffer wollen wir aber nicht mehr kaufen. Auch das fettige Anbraten in der Pfanne gefällt uns nicht so. Also musste ein Plan her. Reibekuchen aus dem Ofen, ohne trocken oder gummiartig zu werden. Also haben wir es einfach mal versucht. Und es ist tatsächlich gelungen. Mit ein bisschen Geduld und Vorbereitungszeit habt ihr leckere Reibekuchen ohne das das eure Küche vom Anbraten stinkt.

Zutaten Reibekuchen

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt
  • 1 EL Mehl
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Muskat
  • Pfeffer nach Geschmack

Zutaten Joghurt Dip

  • 400 g Sojajoghurt
  • 1 TL Tahin
  • ½ TL Guakernmehl
  • 30 g Gurke

Wir starten damit die Kartoffeln zu schälen und zu reiben. Das reiben übernimmt für uns der Thermomix. Hierfür schalten wir die Maschine nur kurz unter Blickkontakt ein, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Natürlich kann man dafür jede Küchenmaschine nehmen oder klassisch eine Reibe. In einer Schüssel mischen wir nun alle Zutaten und lassen die Mischung eine halbe Stunde abgedeckt ruhen.

In der Zeit können wir schon den Joghurt Dip vorbereiten. Hierfür entkernen wir das Stück Gurke und schneiden es dann in sehr feine Würfel. In einem kleinen Mixer mischen wir 400 g Sojajoghurt mit einem Teelöffel Tahin, einem halben Teelöffel Guakernmehl, etwas Salz und Pfeffer. Nun können wir den Joghurtmix mit den Gurkenwürfeln in eine Schüssel geben. Alles nochmal gut durchrühren und bis zum Servieren kalt stellen.

Den Kartoffelmix geben wir nun in einen Nussmilchbeutel oder wie in unserem Fall in einen Wäschebeutel. Der Teig muss nun gut ausgewrungen werden. Wenn diese Hürde gemeistert ist können die Reibekuchen geformt werden. Damit alle gleichmäßig gar werden haben wir eine Burgerpresse zur Hilfe genommen. So werden alle schön einheitlich groß und ordentlich zusammengepresst. Den Ofen heizen wir auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor und legen ein Backblech mit Backpapier aus.

Nun können alle Kartoffelpuffer auf das Blech und werden leicht mit Öl bestrichen. Wir geben sie erst mal für 20 Minuten in den Ofen und drehen sie dann um. Auch die andere Seite wird mit etwas Öl bestrichen und nochmal für 15 Minuten in den Ofen. Am besten ihr behaltet die Reibekuchen im Auge, denn jeder Ofen heizt anders.

Endlich können die Reibekuchen mit dem Dip und wie in unserem Fall mit veganem Kaviar serviert werden. Alternativ kann man die Reibekuchen auch einfach mit Apfelmus genießen.

Veganes Kartoffelgratin

Veganes-KartoffelgratinLange haben wir an einem Rezept für veganes Kartoffelgratin gearbeitet und nun ist es endlich so weit. Ob als Beilage oder Hauptgericht, so ein klassisches Gratin passt einfach immer. Wir haben uns für eine Béchamel als Soße entschieden, die wir mit Cashewmilch, Hefeflocken, Kurkuma und Senf verfeinert haben. So bekommt man eine wunderschöne Kruste in Käseoptik. Das Rezept ist wirklich leicht und auch die Zutaten sind übersichtlich.

Die Zutaten für das Kartoffelgratin und die Béchamel Soße

  • 1 TL ÖL
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Alsan
  • 3 EL Mehl
  • 700 g Wasser
  • 60 g Cashews
  • 1 EL Senf
  • ½ TL Kurkuma
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 3 TL Hefeflocken
  • 1 Prise Muskat
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1,2 Kg Kartoffeln

Als erstes schneiden wir die Zwiebel in feine Würfel und schwitzen diese in einem Teelöffel Öl an. Wenn diese schön glasig sind, kommt die Alsan mit in den Topf. In einem Mixer pürieren wir das Wasser, die Cashews und den Senf zu einer gleichmäßigen Flüssigkeit (ca. 2 Minuten). Ist die Alsan geschmolzen, rühren wir mit einem Schneebesen das Mehl ein. Diese Mehlschwitze lassen wir für ca. eine Minute unter ständigen Rühren auf dem Herd bevor wir die Cashewmilch hinzugeben. Nun geben wir die Gemüsebrühe hinzu und lassen die Béchamel erst einmal aufkochen. Je nach Geschmack und Konsistenz könnt ihr noch Wasser hinzugeben oder die Soße länger einköcheln. Damit der Mehlgeschmack verschwindet lassen wir die Soße ungefähr 5-10 Minuten auf leichter Stufe köcheln.

Den Ofen heizen nun auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Nun können auch schon die Kartoffeln geschält und in feine Scheiben gehobelt werden. Wir haben die Kartoffelscheiben gefächert in eine Auflaufform geschichtet und abschließend mit der Soße übergossen. Wir decken die Form erst mal mit Alufolie ab, damit die Kartoffeln schön gar werden und das Gratin nicht zu dunkel wird. Wer einen Deckel für seine Auflaufform hat kann auch diesen super nutzen. Abgedeckt lassen wir das Kartoffelgratin für ca. 15 Minuten backen und dann ohne Abdeckung nochmals für 45 Minuten. Am Besten man schaut immer mal in den Ofen, damit es nicht zu dunkel wird und deckt es notfalls noch mal ab.

Fertig ist das leckere vegane Kartoffelgratin, lasst es euch schmecken!

Vegane Pizza Grundrezept mit Antipasti

Vegane-Pizza-GrundrezeptVegane Pizza ist für uns der beste Start ins Wochenende. Deswegen gibt es bei uns Freitags immer Pizza. Wenn man den Dreh einmal raus hat, ist es schneller und einfacher als eine Pizza zu bestellen. Wir haben unseren Pizzateig diesmal mit ein paar Gewürzen aufgepeppt und uns für einen einfachen Belag aus etwas Antipasti und Champignons entschieden. Außer den Champignons haben wir alle Zutaten immer zu Hause und einer spontanen Pizza steht nichts im weg. Wir starten mit den Zutaten:

Für den veganen Pizzateig

  • ¼ Würfel Hefe
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL Knoblauchgranulat, optional
  • 1 TL Oregano, optional
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver, optional
  • 1 TL Salz
  • 15 g Olivenöl
  • 120 g Wasser
  • 260 g Mehl

 

Für die Pizzasoße

  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Zwiebelgranulat
  • 1 TL Oregano
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • Wasser

Für den Belag

Als erstes machen wir den veganen Pizzateig. In einer Schüssel rühren wir die Hefe mit dem lauwarmen (max. 37°) Wasser an und geben den Teelöffel Agavendicksaft hinzu. Nun mixen wir diese Mischung mit den Gewürzen und dem Olivenöl. Jetzt darf auch schon das Mehl untergeknetet werden. Dies geht mit den Händen oder einem Handrührgerät für ca. 3 Minuten. Wenn sich der Teig von der Schüssel löst und nicht mehr klebt ist er fertig. Sollte der Teig etwas kleben oder zu trocken sein kann man noch Mehl oder Wasser ergänzen. Der Teig kann nun in Ruhe gehen, wenn wir die weiteren Zutaten vorbereiten. Natürlich kann man den Pizzateig auch schon vorbereiten. Man kann ihn auch locker schon 1 – 2 Tage vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern.

Für die Soße mixen wir einfach alle Zutaten in einer kleinen Schüssel und geben schluckweise Wasser hinzu, bis eine schöne Soßenkonsistenz entstanden ist. Diese sollte jedoch nicht zu flüssig sein, damit der Boden der Pizza auch schön knusprig wird.

Die Zutaten für den Belag schneiden wir einfach nach Geschmack in Stückchen und Scheiben. Nun können wir schon alles zusammenbringen und den Ofen auf 250° vorheizen. Den Pizzateig haben  wir ca. 30 Minuten gehen gelassen, dann lässt er sich gut ausrollen. Wir machen die Pizza immer auf einem speziellen Pizzastein, aber ein Blech eignet sich genauso.

Also rollen wir den Teig aus und formen einen leichten Rand um die Pizza, damit nichts runterlaufen kann. Die Tomatensoße verteilen wir mit einem Löffel auf der Pizza und geben im Anschluss den geriebenen veganen Parmesan auf die Pizza. Nun könnt Ihr die Pizza nach belieben belegen. Zutaten die schneller verbrennen können kommen zuerst auf die Pizza. Im Idealfall belegt man die Pizza nicht zu dick, damit diese knusprig und gleichmäßig gar werden kann. Nun ist es euch überlassen ob ihr lieber eine dünne, knusprige Pizza mögt oder einen etwas dickeren luftigen Boden. Für die dünne Variante geht es direkt in den heißen Ofen und die dickere darf noch 15 Minuten gehen. Die vegane Pizza darf nun für ca. 20 Minuten backen. Ihr solltet aber ab 15 Minuten schon mal schauen, da jeder Ofen verschieden heizt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachmachen und hoffen, dass ihr den Lieferservice öfters mal ausfallen lasst ;-).

Vegane Enchiladas

EnchiladasWir starten mit einer Inspiration aus unserem Urlaub in das neue Jahr. Vegane Enchiladas haben uns schon immer gereizt, also haben wir uns mal frei Schnauze daran versucht. Ob dies nun zu den ursprünglichen Rezepten passt können wir nicht sagen. Nur eins: es hat uns super geschmeckt. Die Zubereitung ist wie immer einfach und hier kommen auch schon die Zutaten:

Die Zutaten für vegane Enchiladas

Für die Füllung

  • 1 Zwiebel
  • 100 g Champignons
  • 180 g Tofu Gehacktes
  • 100 g Mais
  • 100 g Kidneybohnen
  • ½ TL Koriander, gemahlen
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Für die Tomatensoße

  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • 1 Dose Tomaten, gestückelt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Für die “Käsecreme”

  • 2 TL Mandelmus
  • 5 TL Hefeflocken
  • 1 TL Margarine
  • 1 EL Zwiebel, getrocknet
  • 20 g Paprika, gegrillt (aus dem Glas)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 70 ml Wasser

Außerdem:

Für unsere veganen Enchiladas fangen wir damit an die Zwiebeln und die Champignons zu würfeln. Diese braten wir schon mal kräftig in etwas Öl an. Wenn alles gut Farbe bekommen hat nehmen wir Sie aus der Pfanne und braten ebenfalls in Öl das Tofu Gehackte an. Wenn dieses etwas knusprig geworden ist, dürfen auch Mais und Kidneybohnen mit in die Pfanne. Zwiebeln und Pilze kommen zusammen mit den Gewürzen hinzu und alles wird gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Füllung stellen wir zur Seite und lassen Sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit können wir schon mal die Tomatensoße machen. Hierfür schwitzen wir in etwas Rapsöl einen Esslöffel Mehl mit den Gewürzen an. Unter ständigen Rühren lassen wir es ca. eine Minute bei mittlerer Hitze anschwitzen. Alles mit einer Dose Tomaten ablöschen und 5 Minuten einköcheln lassen. Gerne kann man auch noch etwas Chilli mit in die Soße machen wenn man es schärfer mag.

Für die “Käsecreme” mixen wir einfach alle Zutaten in einem kleinen Mixer und schmecken es nochmal mit Salz und Pfeffer ab. Den Ofen heizen wir auch schon mal auf 200 Grad vor.

Nun haben wir alle Elemente für unsere veganen Enchiladas fertig und können sie zusammenbringen. Wir geben eine kleine Schicht der Tomatensoße in eine eckige Auflaufform. Die Tortillas werden nun alle mit der Füllung bestückt, aufgerollt und in die Form gelegt. Jetzt können wir die Rollen mit der Tomatensoße bedecken und abschließend die Käsecreme verteilen. Die Auflaufform decken wir mit etwas Alufolie ab und backen die Enchiladas erst mal für 15 Minuten abgedeckt. Dann noch mal 15-25 Minuten ohne Abdeckung.
Fertig ist diese leckere Wochenend-Wohlfühl-Gericht. Wir servieren die Enchiladas mit etwas Selleriegrün und einer Cashew-Sour-Cream. Wir denken auch Nicht-Veganer kann man hiermit überzeugen und wir hoffen ihr gebt dem Rezept eine Chance.

Shepherds Pie vegan

Shepherds-Pie-veganEin deftiger Shepherds Pie ist perfekt für diese ungemütliche Jahreszeit. Es macht ordentlich Eindruck, wärmt perfekt und macht einfach glücklich. Mit frischen Wurzelgemüse, Champignons, Tofuhack und einer Kartoffelbrei-Kruste ist dieses Gericht direkt zu einem Lieblingsgericht geworden. Eigentlich ist es auch ein sehr einfaches Gericht, wenn man etwas Schnippel-Arbeit in Kauf nimmt.

Für einen Shepherds Pie für ca. 4 Personen benötigt man:

  • 1 Bund Wurzelgemüse
  • 200 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Päckchen Tofu Gehacktes
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Thymian
  • 1 EL Worcestersauce
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • Salz, Pfeffer
  • 800 g Kartoffeln
  • 100 g Pflanzendrink
  • 2 EL Margarine
  • 1 TL Salz
  • etwas Muskat
  • Pfeffer
  • 1 TL Knoblauchgranulat

Schon geht es an die Vorarbeit. Wir haben ein kleines Gerät und Würfel zu schneiden, womit wir gleich das Wurzelgemüse, die Zwiebeln und die Pilze bearbeiten. Die Würfelgröße ist hierbei euch überlassen. Die Kartoffeln schälen wir und geben Sie anschließend in den Thermomix zum dampfgaren. Wir braten nun zuerst in einer Pfanne die Zwiebeln an. Sind diese leicht gebräunt, geben wir Sie kurz in eine Schüssel um nun kräftig das Wurzelgemüse anzubraten. Nach ca. 10 Minuten geben wir auch die Pilzwürfel mit hinzu und lassen diese noch kurz mitbraten. Wenn das Gemüse nach eurem Geschmack gegart ist, kommt es in die Schüssel zu den Zwiebeln. Als letztes wird das Tofuhack kräftig angebraten. Natürlich kann man die einzelnen Zutaten auch zusammen anbraten, jedoch gefällt uns das Ergebnis so besser. Wenn das Tofuhack etwas Farbe bekommen hat geben wir das Tomatenmark in die Pfanne und rösten es kurz mit an. Mit einem Schuss Wasser lösen wir den Bodensatz und geben das Gemüse, die Pilze und die Zwiebeln wieder mit in die Pfanne. Das alles wird jetzt noch kräftig mit Thymian, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Worcestersauce gewürzt.

Während diese Mischung noch etwas zieht, kümmern wir uns um den Kartoffelbrei. Wir geben ca. 100 g Pflanzendrink, 20 g Margarine, einen Teelöffel Salz, eine Prise Muskat und einen halben Teelöffel Knoblauchgranulat in den leeren Thermomix. Diese Mischung wird für ca. 3 Minuten bei 100° aufgekocht. Nebenbei können wir natürlich auch schon mal den Ofen auf 200° vorheizen. In den Thermomix setzen wir den Schmetterling ein und geben die Kartoffeln mit in den Mixtopf. Alles wird nun 10 Sekunden bei Stufe 4 zerkleinert. Fertig ist der Kartoffelbrei, den ihr natürlich auch nach eurem Lieblingsrezept zubereiten könnt. Er sollte nur nicht zu fest sein.

Jetzt können wir alles vereinen und drücken die Gemüse-Tofumasse in eine Auflaufform. Den Kartoffelbrei streichen wir dann anschließend über die Masse und machen mit der Gabel kleine „Muster“ auf die Oberfläche. Ab in den Ofen für ca. 30-40 Minuten, bis die Kartoffelhaube schön goldbraun ist.

Wir hoffen ihr gebt dem Rezept eine Chance, denn so kompliziert wie es klingt ist es nicht. Und der Geschmack wird alles wieder gut machen.