Vegane Party Frikadellen

Vegane Party FrikadellenZu einer schönen Party gehört natürlich immer gutes Essen. Perfekt ist ein kaltes Buffet mit leckeren Salaten, Finger Food und Dips. Passend dazu haben wir uns letztens an kleine Party Frikadellen gewagt. Die kleinen Bällchen sind lecker herzhaft und kommen bei allen gut an. Gut vorbereitet, machen sie nicht mal viel Arbeit.

Vegane Party Frikadellen: die Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 200 Räuchertofu
  • 2 TL Senf
  • 1 EL Majoran
  • 1 EL Paprika
  • ½ TL Rauchpaprika
  • ½ TL Liquid Smoke
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 50 g Semmelbrösel

Wir haben zuerst die Zwiebel ultrafein gewürfelt und kurz etwas in Öl angeschwitzt. Die abgetropften und abgespülten Kidneybohnen werden in einer Küchenmaschine kurz zerkleinert. Am besten ihr drückt immer nur die Puls Taste und habt ein Auge drauf. Ein wenig Textur ist noch gewollt. In eine Schüssel bröseln wir nun den Räuchertofu und fügen auch alle anderen Zutaten und die abgekühlten Zwiebeln hinzu. Nun dürft ihr ganz klassisch mit den Händen ran: alles gut durchkneten und matschen bis die Masse zusammen hält.

Wir stellen uns einen großen Teller bereit und rollen die Frikadellen. In einer Pfanne kann nun schon mal etwas Öl heiß werden und die ersten Bällchen angebraten werden. So machen wir weiter bis alle Frikadellen schon gebräunt sind. Um sie noch etwas fester zu bekommen und gleichmäßig “durch” zu garen haben wir sie nochmal für 20 Minuten bei 180° Umluft gebacken.

Fertig sind vegane Party Frikadellen, die unverzichtbaren Starts des Party Buffets. Lasst es euch schmecken.

Vegane Pizza Grundrezept mit Antipasti

Vegane-Pizza-GrundrezeptVegane Pizza ist für uns der beste Start ins Wochenende. Deswegen gibt es bei uns Freitags immer Pizza. Wenn man den Dreh einmal raus hat, ist es schneller und einfacher als eine Pizza zu bestellen. Wir haben unseren Pizzateig diesmal mit ein paar Gewürzen aufgepeppt und uns für einen einfachen Belag aus etwas Antipasti und Champignons entschieden. Außer den Champignons haben wir alle Zutaten immer zu Hause und einer spontanen Pizza steht nichts im weg. Wir starten mit den Zutaten:

Für den veganen Pizzateig

  • ¼ Würfel Hefe
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL Knoblauchgranulat, optional
  • 1 TL Oregano, optional
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver, optional
  • 1 TL Salz
  • 15 g Olivenöl
  • 120 g Wasser
  • 260 g Mehl

 

Für die Pizzasoße

  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Zwiebelgranulat
  • 1 TL Oregano
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • Wasser

Für den Belag

Als erstes machen wir den veganen Pizzateig. In einer Schüssel rühren wir die Hefe mit dem lauwarmen (max. 37°) Wasser an und geben den Teelöffel Agavendicksaft hinzu. Nun mixen wir diese Mischung mit den Gewürzen und dem Olivenöl. Jetzt darf auch schon das Mehl untergeknetet werden. Dies geht mit den Händen oder einem Handrührgerät für ca. 3 Minuten. Wenn sich der Teig von der Schüssel löst und nicht mehr klebt ist er fertig. Sollte der Teig etwas kleben oder zu trocken sein kann man noch Mehl oder Wasser ergänzen. Der Teig kann nun in Ruhe gehen, wenn wir die weiteren Zutaten vorbereiten. Natürlich kann man den Pizzateig auch schon vorbereiten. Man kann ihn auch locker schon 1 – 2 Tage vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern.

Für die Soße mixen wir einfach alle Zutaten in einer kleinen Schüssel und geben schluckweise Wasser hinzu, bis eine schöne Soßenkonsistenz entstanden ist. Diese sollte jedoch nicht zu flüssig sein, damit der Boden der Pizza auch schön knusprig wird.

Die Zutaten für den Belag schneiden wir einfach nach Geschmack in Stückchen und Scheiben. Nun können wir schon alles zusammenbringen und den Ofen auf 250° vorheizen. Den Pizzateig haben  wir ca. 30 Minuten gehen gelassen, dann lässt er sich gut ausrollen. Wir machen die Pizza immer auf einem speziellen Pizzastein, aber ein Blech eignet sich genauso.

Also rollen wir den Teig aus und formen einen leichten Rand um die Pizza, damit nichts runterlaufen kann. Die Tomatensoße verteilen wir mit einem Löffel auf der Pizza und geben im Anschluss den geriebenen veganen Parmesan auf die Pizza. Nun könnt Ihr die Pizza nach belieben belegen. Zutaten die schneller verbrennen können kommen zuerst auf die Pizza. Im Idealfall belegt man die Pizza nicht zu dick, damit diese knusprig und gleichmäßig gar werden kann. Nun ist es euch überlassen ob ihr lieber eine dünne, knusprige Pizza mögt oder einen etwas dickeren luftigen Boden. Für die dünne Variante geht es direkt in den heißen Ofen und die dickere darf noch 15 Minuten gehen. Die vegane Pizza darf nun für ca. 20 Minuten backen. Ihr solltet aber ab 15 Minuten schon mal schauen, da jeder Ofen verschieden heizt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachmachen und hoffen, dass ihr den Lieferservice öfters mal ausfallen lasst ;-).

Auflauf ‚Western Art‘

Western-Auflauf
Deftiger Auflauf mit Seitan, Kartoffeln und Bohnen

Je kälter es wird, desto deftiger essen wir. Aus diesem Grund musste mal wieder ein Auflauf her. Da wir nun langsam nicht mehr mit Seitan auf Kriegsfuß stehen, sollte es ein Schnetzel-Auflauf werden. Seitan kombiniert mit Kartoffeln, mexikanischem Gemüsemix und einer deftigen Barbequesauce ist dabei rausgekommen. Ein tolles Gericht, das sicher auch nicht Veganer überzeugt.

Die Zutaten sind einfach und das Gericht schnell gemacht:

Seitan-Schnetzel

  • 90 g  Kichererbsenmehl
  • 90 Gluten
  • 160 ml Wasser
  • 1 TL Steakgewürz
  • 1,5 TL Rauchsalz
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 2 TL Majoran
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikamark

Sauce & Gemüsebeilage

  • 100 ml Barbequesauce
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 TL Liquid-Smoke
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • eine Packung Pfannengemüse Mexikanische Art

Los geht es mit dem Seitan. Wir mischen erst alle Gewürze und Pasten mit dem Wasser. Wenn das gut vermischt ist wiegen wir in eine zweite Schüssel das Gluten und das Kichererbsenmehl. Auch diese werden gut verrührt und dann mit der Flüssigkeit verknetet.

Abgedeckt lassen wir den Seitanmix kurz ruhen, während wir die Soße mixen und die Kartoffeln in Spalten schneiden. Für die Soße mischen wir einfach alle Zutaten im kalten Zustand mit einem Schneebesen, eindicken wird sie dann im Ofen.

Den Ofen können wir nun schon auf 200° vorheizen und uns wieder an die Schnetzel machen.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten, man kann sofort Schnetzel aus dem Seitan schneiden oder wie wir erst mal “Schnitzel” formen. Diese werden nun kräftig mit etwas Öl angebraten und wir schneiden diese anschließend in Streifen.
Jetzt kommt auch schon der beste Part: Wir schichten unsere Zutaten in eine Auflaufform und geben die Soße drüber. Alles kommt nun für 40 Minuten in den Ofen ins untere Drittel des Backofens. Wenn euch dann ein toller Duft entgegen kommt und alles etwas gebräunt ist, könnt ihr den Auflauf genießen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim nachkochen.

Veganer Fleischersatz: Rote Beete Seitan

Rote-Beete-SeitanNach ein paar Fehlversuchen wollten wir uns noch mal an ein Seitan Rezept wagen.
Unsere Recherche zeigte, durch Rote Beete und Kidneybohnen bekommt Seitan eine angenehme Textur und wird saftiger. Also musste wir sofort in die Küche und loslegen.

Rote-Beete-Seitan_Zutaten

Die Zutaten sind wie folgt:

  • 250 g Gluten
  • eine Rote Beete, geschält
  • 100 g  Kidneybohnen, abgewaschen und abgetropft
  • 2 TL Rauchsalz
  • 1/2 TL Brühe
  • 2 EL Zwiebeln getrocknet
  • 1 TL Paprika rosenscharf
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Majoran
  • 30 ml Ahornsirup
  • 3 EL worcestersauce
  • 4 Pfefferkörner
  • 200 ml heißes Wasser

Wir starten damit, alle Zutaten außer das Glutenpulver in einen Mixer zu geben. Diese pürieren wir schnell. Es muss nicht perfekt gemixt sein, etwas Struktur macht sich gut im Seitan.
Nun können wir diese Masse in eine Schüssel geben und das Glutenpulver erstmal grob einrühren. Mit ein paar Handschuhen können wir den Teig nun 2 – 3 Minuten kneten damit sich feine Glutenstränge bilden. Die Handschuhe sind hierbei wirklich wichtig und nutzt auch nicht eure Lieblingsschüssel, da die Rote Beete stark färbt.

Den Teig könnt Ihr nun 10 Minuten ruhen lassen oder wie wir sofort in zwei Teile teilen und in Alufolie einschlagen. Diese fetten wir leicht in der Mitte ein, damit der Seitan nicht festklebt.
Nun kommen die beiden Seitanpäckchen für eine Stunde in den Ofen bei 180° Unter- und Oberhitze. Wir drehen die Päckchen nach einer halben Stunde um, damit sie gleichmäßig garen.

Im Anschluss lassen wir den Seitan komplett in der Alufolie auskühlen und können ihn dann in die gewünschte Form schneiden. Der Seitan eignet sich super zum Anbraten als auch zum Belegen von Broten oder Pizza. Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen.