Saftiges Kürbis Brot

KürbisbrotDa wir nun offiziell in Herbst-Stimmung sind haben wir erneut an einem Kürbis-Rezept gearbeitet. Da kam uns die Idee den Kürbis einfach mal in ein leckeres, farbenfrohes Brot zu verwandeln. Da wir sowieso Kürbispüree hergestellt haben, konnten wir gleich loslegen. Für dieses haben wir einfach den Kürbis im Ofen gebacken und im Anschluss püriert.

Die Zutaten sind übersichtlich und das Brot ist schnell gemacht.

  • 400 g Kürbispüree
  • 150 g Wasser
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 170 g Weizenmehl 405
  • 430 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Salz

Wir starten damit Wasser, Hefe, Agavendicksaft, Apfelessig zu verrühren. Das Wasser sollte hierzu handwarm sein (nicht über 37°). Diese Mischung kann man entweder 5 Minuten stehen lassen oder direkt mit den weiteren Zutaten verkneten. Wir haben einfach die restlichen Zutaten mit in den Thermomix gegeben und 3 Minuten zu einem Teig verknetet. Der Teig sollte weich sein, aber nicht mehr stark kleben.

Jetzt lassen wir den Teig erst mal in einer Schüssel abgedeckt für eine halbe Stunde ruhen. Das hilft dem Teig zu entspannen und er kann schon etwas aufgehen. So lässt sich der Teig ideal weiterverarbeiten und die Hefe kann gut arbeiten.

Ist dies geschafft, formen wir den Teig zu einem Brotleib und geben ihn in einen gefetteten Bräter mit Deckel und lassen ihn erneut 30 Minuten gehen. Nach 15 Minuten können wir den Ofen auch schon auf 250° vorheizen. Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, kann das Brot eingeschnitten werden und mit dem Deckel ab in den Ofen. Wir empfehlen bereits nach 40 Minuten nach dem Brot zu sehen, da jeder Ofen verschieden ist. Bei uns brauch das Brot ca. 45 Minuten.
Wenn es aber bereits nach 40 Minuten sehr dunkel ist kann man den Ofen auch auf 200° runterschalten und noch 5-10 Minuten weiterbacken.  Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopftest auf der Unterseite hohl klingt und eine schöne goldbraune Farbe hat.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachmachen.Kürbisbrot_Anschnitt

 

Get Free – Dinkel-Hirse-Brot

 

Dinkel-Hirse-BrotUnser erster Schritt zum Selbermachen war das Brotbacken. Weg von gekauften, konservierten, gefärbten Backwaren entdeckten wir unsere Liebe zu Hefeteigen. Seit dem haben wir unzählige Rezepte versucht und ein schnelles, gesundes Grundrezept entwickelt. Wenn man einmal gemerkt hat wie schnell selbst gemachtes Brot gelingend, wird man keins mehr kaufen wollen. Die Zutaten sind je nach Lust und Laune austauschbar und können ganz nach Geschmack angepasst werden. Ob Weizen oder Dinkel bis hin zu Super Foods, versucht was euch schmeckt und freut euch immer wieder über eine neue Kreation.

Wir starten diesmal mit frischem Dinkel-Vollkornmehl und Hirse. Teure, fertige Mehle könnt ihr euch sparen sobald ihr einen Mixer oder eine Küchenmaschine habt. Natürlich geht es aber auch mit gekauften Mehl.Zutaten_Dinkel-Hirse-Brot

 

Starten wir gleich mit den Zutaten:

  • 400 g Dinkel (oder Vollkornmehl nach Wahl)
  • 100 g Hirse ( oder Amaranth, Quinoa, etc.)
  • 50 g Leinsamen (oder Saaten nach Wahl)
  • 400 – 500 g Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 tl Agavendicksaft (oder ähnliches)
  • 2 tl Salz
  • etwas Öl für die Form

Wir starten damit, unsere Mehle selbst zu mahlen. Wir machen dies in unserem Thermomix, es geht aber auch in anderen Küchenmaschinen.
Anschließend verrühren wir schon mal die Hefe mit lauwarmen Wasser (nicht wärmer als 37 Grad) und dem Agavendicksaft. Wir haben erst mal mit 400 g Wasser gestartet, da dies je nach Mehl variieren kann. Die Konsistenz des Teigs sollte weich sein und nicht zu fest.

In einer großen Schüssel mixen wir nun die Mehlsorten, die Leinsamen und das Salz. Wenn diese gut verrührt sind, fügen wir das Hefe-Wasser-Gemisch hinzu und rühren kräftig mit einem Holzlöffel. Man brauch hierbei keine Küchenmaschine, da der Teig sehr weich ist und man Dinkel ohnehin nicht lange kneten sollte.

 

Nun kommt der klebrige, weiche Teig in die gefettete Kastenform. Diese kann man vorher auch noch mit Saaten oder Haferflocken ausstreuen. Normalerweise heißt es jetzt warten, doch dieser Hefeteig kommt komplett ohne Gehzeiten und vorgeheizte Backöfen aus. Einfach in den kalten Ofen schieben und auf 220 Grad Ober- und Unterhitze einschalten. Bei uns brauch das Brot meist 45 Minuten, aber jeder Backofen heizt verschieden. Desswegen raten wir euch schon ab 30 Minuten ein Auge auf das Brot zu werfen. Fertig ist das Brot, wenn es schön Goldbraun ist und beim Klopftest „hohl“ klingt.

Wir wünschen euch viel Spaß mit diesem kleinen Brotrezept und hoffen, dass auch ihr bald öfters auf den Bäcker verzichtet.Teig