Brötchen: Knusprige Hörnchen

Fluffige-Hörnchen-Brötchen
Brötchen: Knusprige Hörnchen – vegan

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, lieben wir Brot und Brötchen und da es für uns nichts schöneres gibt als frische Brötchen am Wochenende, haben wir uns wieder an ein besonderes Rezept gewagt: knusprige und fluffige Hörnchen.

Mit etwas Geduld habt ihr die besten Brötchen, die wir bisher gebacken haben.

Also hier sind die Zutaten:

  • 200 g Wasser
  • 80 g Soja-Reis-Drink
  • ½ Würfel Hefe
  • 1 TL Zuckerrübensirup (oder ähnliches)
  • 500 g Mehl
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Backmalz (oder Carokaffe)
  • 80 g Alsan

In eine Schüssel geben wir lauwarmes Wasser (max. 37°), Pflanzendrink, Zuckerrübensirup und Hefe und vermischen dies gut miteinander. Diese Mischung kann man wenn man mag kurz stehen lassen oder man gibt direkt alle anderen Zutaten hinzu. Wir haben die Alsan vorher etwas geschmolzen und abgekühlt. Jetzt kneten wir alle Zutaten gut durch, am Besten für 3-5 Minuten mit einer Küchenmaschine. Ist das geschafft, darf der Teig in einer Schüssel mit Deckel 30 Minuten gehen. Wenn der Teig gut aufgegangen ist, stürzen wir ihn auf eine Silikon-Backmatte und formen ihn zu einer Rolle. Nun stechen wir 10 etwa gleichgroße Teile ab und formen diesen zu Kugeln. Natürlich kann man etwas Mehl zu Hilfe nehmen, aber achtet drauf, den Teig nicht zu trocken zu machen. Jetzt rollen wir jedes Teil zu einem länglichen Oval aus und rollen es zu Hörnchen auf. Ab auf das Blech und alle Teile so verarbeiten.

Wenn das getan ist, geben wir einen Bogen Backpapier auf die Hörnchen und decken das Blech noch mit einem sauberen Küchentuch ab. Jetzt heißt es leider noch mal 25 Minuten warten. Nach 10 Minuten könnt Ihr den Ofen schon auf 220° vorheizen und eine feuerfeste Form mit heißen Wasser in den Ofen stellen. Ist die zweite Gehzeit vorbei sprühen wir die Hörnchen gut mit Wasser ein und bestreuen ein paar der Hörnchen mit Sesam (Mohn, Sonnenblumenkerne oder was euch schmeckt). Ab mit den Prachtstücken in den Ofen und für ca. 20-25 Minuten backen.

Wir hoffen ihr gebt diesen, zwar nicht gesunden aber leckeren, Brötchen eine Chance und wünschen viel Spaß mit dem Rezept.

Apfel-Walnuss-Muffins

Apfel-Wallnuss-MuffinsSo langsam wagen wir uns immer mehr an süße Backrezepte. Da Muffins immer eine gute Idee sind, dachten wir uns Apfel-Walnuss-Muffins wären das perfekte erste Rezept. Die Kombination von Apfel und Walnuss ist lecker saftig und hat durch die Nüsse auch noch etwas Biss. Der Test hat ebenfalls gezeigt: Diese Muffins kommen bei allen gut an.

Also hier sind die Zutaten für 12 süße Muffins:

  • 150 g Mehl
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ TL Zimt
  • ⅓ TL Kardamon
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Pflanzendrink
  • 70 g ÖL, neutrales
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Apfel, in Würfel geschnitten
  • 1 Hand voll Walnüsse, grob zerkleinert

Streusel

  • 3 EL Haferflocken
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Zucker
  • ½ EL Öl

Für diese Muffins braucht ihr lediglich eine Schüssel und einen festen Schneebesen.

Wir beginnen damit den Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorzuheizen und dann wiegen wir alle trockenen Zutaten in eine Schüssel und verrühren diese gut. Nun könnt ihr auch schon alle feuchten Zutaten hinzuwiegen und den Teig locker verrühren. Dies sollte man nicht zu lange machen sondern nur bis keine trockenen Stellen mehr übrig sind. Sonst erhaltet ihr zähe, kompakte Muffins. Zum Schluss gebt ihr nur noch die Apfelstückcken und die Walnüsse mit einem Löffel unter den Teig.

Als besonderes Highlight bekommen die Muffins noch süße Haferflocken-Streusel.
Hierfür mischt ihr die übrigen Zutaten zu einer klebrigen, aber lockeren Masse. In eine 12er Muffinform legen wir nun kleine Papierförmchen und verteilen den Teig gleichmäßig. Abschließend verteilen wir auf jeden Muffin noch etwas von den Streuseln und ab geht es in den Ofen für etwa 20 – 25 Minuten.

Viel Spaß mit dem Rezept. Eure Küche wird traumhaft duften, versprochen!

Saftiges Kürbis Brot

KürbisbrotDa wir nun offiziell in Herbst-Stimmung sind haben wir erneut an einem Kürbis-Rezept gearbeitet. Da kam uns die Idee den Kürbis einfach mal in ein leckeres, farbenfrohes Brot zu verwandeln. Da wir sowieso Kürbispüree hergestellt haben, konnten wir gleich loslegen. Für dieses haben wir einfach den Kürbis im Ofen gebacken und im Anschluss püriert.

Die Zutaten sind übersichtlich und das Brot ist schnell gemacht.

  • 400 g Kürbispüree
  • 150 g Wasser
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 170 g Weizenmehl 405
  • 430 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 TL Salz

Wir starten damit Wasser, Hefe, Agavendicksaft, Apfelessig zu verrühren. Das Wasser sollte hierzu handwarm sein (nicht über 37°). Diese Mischung kann man entweder 5 Minuten stehen lassen oder direkt mit den weiteren Zutaten verkneten. Wir haben einfach die restlichen Zutaten mit in den Thermomix gegeben und 3 Minuten zu einem Teig verknetet. Der Teig sollte weich sein, aber nicht mehr stark kleben.

Jetzt lassen wir den Teig erst mal in einer Schüssel abgedeckt für eine halbe Stunde ruhen. Das hilft dem Teig zu entspannen und er kann schon etwas aufgehen. So lässt sich der Teig ideal weiterverarbeiten und die Hefe kann gut arbeiten.

Ist dies geschafft, formen wir den Teig zu einem Brotleib und geben ihn in einen gefetteten Bräter mit Deckel und lassen ihn erneut 30 Minuten gehen. Nach 15 Minuten können wir den Ofen auch schon auf 250° vorheizen. Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, kann das Brot eingeschnitten werden und mit dem Deckel ab in den Ofen. Wir empfehlen bereits nach 40 Minuten nach dem Brot zu sehen, da jeder Ofen verschieden ist. Bei uns brauch das Brot ca. 45 Minuten.
Wenn es aber bereits nach 40 Minuten sehr dunkel ist kann man den Ofen auch auf 200° runterschalten und noch 5-10 Minuten weiterbacken.  Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopftest auf der Unterseite hohl klingt und eine schöne goldbraune Farbe hat.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachmachen.Kürbisbrot_Anschnitt

 

Vegane „Buttermilch“ Brötchen

Buttermilch-Brötchen

Ja wir lieben gemütliche Sonntage und ewig lang Frühstücken mit frischen Brötchen. Doch nicht immer hat man Lust morgens lange auf den Hefeteig zu warten. Deswegen haben wir an einer zeitsparenden Über-Nacht-Variante getüftelt. Hierfür wird der Teig einfach am Vorabend zubereitet und darf dann die Nacht über gehen. Am nächsten Morgen nur noch formen, kurz gehen lassen und ab in den Ofen.

Starten wir gleich mit den Zutaten:

  • 100 g Sojamilch
  • 1 EL Apfelessig
  • 200 g Wasser
  • 3 g frische Hefe
  • 10 g Agavendicksaft
  • 15 g Margarine
  • 15 g Sesam
  • 2 TL Salz
  • 500 g Weizenmehl 405

Wir beginnen damit, Sojamilch und Essig zu mischen, so imitieren wir die Buttermilch. Hinzu kommt die Hefe, Wasser und der Agavendicksaft. Alles gut verrühren und die restlichen Zutaten gut verkneten. Wir lassen den Teig für 5 Minuten im Thermomix kneten. Der fertige Teig wird zu einer Kugel geformt und darf 10 – 12 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen.
Achtet wirklich auf die Zeit und das es nicht zu warm ist, da der Teig sonst zu stark aufgeht und ihr am nächsten morgen keine fluffigen Brötchen bekommt.

Am nächsten morgen wird der Teig vorsichtig in ca. 2 cm Höhe gedrückt und in 8 bis 10 Teile abgestochen. Ein letztes mal abgedeckt 15 Minuten gehen lassen und den Ofen schon mal auf 250° Vorheizen.
Wir backen die Brötchen direkt auf einem Pizzastein man kann aber auch eine feuerfeste Form mit Wasser in den Ofen stellen. So werden die Brötchen schön knusprig. Bei uns brauchen die Brötchen 20 Minuten auf der untersten Schiene.

Wir wünschen euch ein tolles Frühstück mit diesen leckeren Brötchen.

Get Free – Dinkel-Hirse-Brot

 

Dinkel-Hirse-BrotUnser erster Schritt zum Selbermachen war das Brotbacken. Weg von gekauften, konservierten, gefärbten Backwaren entdeckten wir unsere Liebe zu Hefeteigen. Seit dem haben wir unzählige Rezepte versucht und ein schnelles, gesundes Grundrezept entwickelt. Wenn man einmal gemerkt hat wie schnell selbst gemachtes Brot gelingend, wird man keins mehr kaufen wollen. Die Zutaten sind je nach Lust und Laune austauschbar und können ganz nach Geschmack angepasst werden. Ob Weizen oder Dinkel bis hin zu Super Foods, versucht was euch schmeckt und freut euch immer wieder über eine neue Kreation.

Wir starten diesmal mit frischem Dinkel-Vollkornmehl und Hirse. Teure, fertige Mehle könnt ihr euch sparen sobald ihr einen Mixer oder eine Küchenmaschine habt. Natürlich geht es aber auch mit gekauften Mehl.Zutaten_Dinkel-Hirse-Brot

 

Starten wir gleich mit den Zutaten:

  • 400 g Dinkel (oder Vollkornmehl nach Wahl)
  • 100 g Hirse ( oder Amaranth, Quinoa, etc.)
  • 50 g Leinsamen (oder Saaten nach Wahl)
  • 400 – 500 g Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 tl Agavendicksaft (oder ähnliches)
  • 2 tl Salz
  • etwas Öl für die Form

Wir starten damit, unsere Mehle selbst zu mahlen. Wir machen dies in unserem Thermomix, es geht aber auch in anderen Küchenmaschinen.
Anschließend verrühren wir schon mal die Hefe mit lauwarmen Wasser (nicht wärmer als 37 Grad) und dem Agavendicksaft. Wir haben erst mal mit 400 g Wasser gestartet, da dies je nach Mehl variieren kann. Die Konsistenz des Teigs sollte weich sein und nicht zu fest.

In einer großen Schüssel mixen wir nun die Mehlsorten, die Leinsamen und das Salz. Wenn diese gut verrührt sind, fügen wir das Hefe-Wasser-Gemisch hinzu und rühren kräftig mit einem Holzlöffel. Man brauch hierbei keine Küchenmaschine, da der Teig sehr weich ist und man Dinkel ohnehin nicht lange kneten sollte.

 

Nun kommt der klebrige, weiche Teig in die gefettete Kastenform. Diese kann man vorher auch noch mit Saaten oder Haferflocken ausstreuen. Normalerweise heißt es jetzt warten, doch dieser Hefeteig kommt komplett ohne Gehzeiten und vorgeheizte Backöfen aus. Einfach in den kalten Ofen schieben und auf 220 Grad Ober- und Unterhitze einschalten. Bei uns brauch das Brot meist 45 Minuten, aber jeder Backofen heizt verschieden. Desswegen raten wir euch schon ab 30 Minuten ein Auge auf das Brot zu werfen. Fertig ist das Brot, wenn es schön Goldbraun ist und beim Klopftest „hohl“ klingt.

Wir wünschen euch viel Spaß mit diesem kleinen Brotrezept und hoffen, dass auch ihr bald öfters auf den Bäcker verzichtet.Teig